Musikschule Jeder Titel hat besondere Note

bz 03.06.2017

Seit sechs Jahren musiziert das Saxophon-Ensemble der Musikschule Besigheim unter der Leitung von Andreas Musch. Mit ihrem dritten Konzert präsentierten sich nun Carsten Wetzl, Simon Bajt, Leroy Fiedler, Jakob Engelhard, Oliver Wetzl und Tizian Fiedler mit ihrem Lehrer als Septett unter dem Motto „Von Jazz bis Pop“. Keinen freien Platz gab es im Großen Saal des Steinhauses, als die jungen Musiker  mit ihren Bariton-, Tenor-, Sopran- und Altsaxophonen das  Konzert eröffneten.

Bestens eingespielt

Nach einem Medley mit Fußball-Liedern, um den sportlichen Erfolg des VfB Stuttgart zu feiern, ging es auch gleich weiter mit einem Arrangement von Andreas Musch, bei dem er den bekannten Tiger Rag mit dem Cantina Song aus dem Film „Stars Wars“ kombinierte. Dabei zeigte sich gleich, dass das Ensemble bestens aufeinander eingespielt ist.

Mit fein abgestimmter Dynamik und mitreißender Spielfreude überzeugten die jungen Musiker, berichtet Musikschulleiter Roland Haug. Jeder Titel erhielt mit ihrem kräftigen Saxophon-Sound eine besondere Note. Da wurde dann zwischen den verschiedenen Saxophonarten auch schnell mal gewechselt, das mächtig tönende Bariton-Saxophon gar doppelt besetzt, und jeder durfte mal an der ersten Stimme glänzen.

Von Jazz bis Pop

Das Versprechen mit der musikalischen Auswahl von „Jazz bis Pop“ zu gehen, wurde eingehalten. Dave Brubeck’s „Rondo a la Turk“ vertrug sich prächtig mit dem Libertango von Astor Piazzolla oder Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel“. Das lag sicherlich auch daran, dass Andreas Musch selbst viel für seine Saxophonisten arrangiert und genau weiß, wo die Stärken seiner Schützlinge liegen.

Ein besonderer Höhepunkt war dann das Michael Jackson Medley und eine packende Wiedergabe der „Bohemian Rhapsody“ von Freddy Mercury. Dass sich die Truppe auch auf leise und gefühlvolle Interpretationen versteht demonstrierten die Saxophonisten mit „My funny Valentine“,  bei dem die Töne im Pianissimo wie im Nichts verklangen. Viel Applaus gab es am Ende. Für Roland Haug ist das Ensemble eine hervorragende Visitenkarte der Musikschule.

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