Besigheim Ideen für großen Spielplatz

Von Uwe Deecke 13.02.2019

Schon vor einiger Zeit hatten Kinder, Jugendliche und Erwachsene Ideen für die Gestaltung des neuen Spielplatzes im südlichen Enzpark zusammengetragen. Er soll einer der zentralen Anziehungspunkte des ehrgeizigen Projekts in der Enzaue werden. Jetzt machten sich rund 30 Teilnehmer mit dem Bus auf den Weg nach Heilbronn, um sich praktische Anregungen zu holen. Ziel waren zwei Spielplätze in Böckingen sowie der große Spielplatz im Pfühlpark, wo besonders die Klettermöglichkeiten außergewöhnlich sind. Ein hoher Kletterturm mit langer Rutsche, ein Spinnennetz und ein Piratenschiff sind dort die Attraktionen. In Böckingen steht das Element Wasser im Vordergrund. Die Stadtplaner Ulrich Frey und Helga Mühleck hatten die Plätze ausgesucht.

Für alle Altersgruppen

Im Mittelpunkt der Exkursion mit Gemeinderäten, Eltern und Mitarbeitern der Stadtverwaltung standen allerdings die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von sieben bis 20 Jahre, denn für sie sollen am Enzufer die Spielbereiche für alle Altersgruppen entstehen. Eine Rückzugs-, eine Kletter- und eine Bewegungsfläche, die auf dem Gelände nahe der neuen Fußgängerbrücke bis hin bis zur B 27-Brücke angelegt werden könnten.

Noch stehe nichts fest, und es gebe noch genügend Zeit für die Planung, sagte Klaus Schrempf zum weiteren Vorgehen. Die Fahrt diente der Orientierung und Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. „Wir tragen das zusammen“, sagte der Kämmerer und erste Beigeordnete. Zunächst werde das Parkhaus fertiggestellt und vor Frühjahr 2021 werde mit der Umsetzung der Spielplatzplanung nicht begonnen.

Kosten noch unbekannt

„Wir haben uns angesehen, wie die Spielplätze angelegt sind und die Bepflanzung aussieht“, so Schrempf, auch auf die Sitzmöglichkeiten, sicheren Untergrund und die Beschattung wurde geachtet. Über die Kosten lasse sich freilich noch nichts sagen. Zunächst müsse klar werden, was es an Angeboten hier geben soll und wie sie letztlich umgesetzt werden.

Ob und wo also ein großer Bolzplatz, ein Basketball-Court oder eine Skateranlage entstehen, ist also momentan noch völlig offen. Einen Sandbereich wird es in jedem Fall wohl für die Kleinen geben sowie die typischen Spielgeräte für diese Altersgruppe. Zunächst muss klar werden, was es an Angeboten hier geben soll und wie sie letztlich umgesetzt werden. Ende März oder Anfang April wollen sich die Beteiligten weiter darüber abstimmen, wie der große Spielplatz am Ende aussehen könnte.

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