Bahnlinie Einwendungen gegen Lärmschutz werden beraten

Mit einer Lärmschutzwand sollen die Häuser an der Bietigheimer Straße gegen die Bahnlinie abgeschirmt werden.
Mit einer Lärmschutzwand sollen die Häuser an der Bietigheimer Straße gegen die Bahnlinie abgeschirmt werden. © Foto: Helmut Pangerl
Besigheim / bz 01.06.2017

Im Verfahren um den Bau einer Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie in Besigheim erfolgt jetzt der nächste Schritt. Das Regierungspräsdium hat den Termin für die Erörterung der Einwendungen gegen den Bau der Lärmschutzwand zwischen Kilometer 29,1 und 29,56 in Besigheim bekannt gegeben, also des 460 Meter langen Teilstücks der Bahn in  der Bietigheimer Straße. Die Erörterung findet am Dienstag, 27. Juni, 10.30 Uhr, im Rathaus von Besigheim statt; Einlass ist bereits ab 10 Uhr.

 Den Antrag auf eine Planfeststellung für den Bau hatte das Eisenbahn-Bundesamt bereits im Mai 2016 gestellt. Der Baubeginn ist nach früheren Angaben der Bahn für Anfang 2018 vorgesehen. Die Pläne lagen vom  5. Oktober bis 24. November 2016 bei der Stadt Besigheim zur Einsichtnahme aus. Die Einwendungsfrist endete am 8. Dezember 2016.

Zur Erörterung kommen jetzt die Einwendungen und Stellungnahmen der anerkannten Umwelt- und Naturschutzvereinigungen  und der beteiligten Behörden. Von privater Seite seien insgesamt 39 Einwendungen eingegangen, teilt das Regierungspräsidium mit. Der Erörterungstermin sei zwar grundsätzlich nicht öffentlich. Sofern die Beteiligten jedoch keine begründeten Einwände vorbrächten, werde das Regierungspräsidium die Öffentlichkeit zu dem Termin zulassen.

Info Der Bekanntmachungstext ist ab sofort auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart abrufbar.

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