Flügelhorn, Trompete, Tenorhorn – alles kein Problem für Heinz Schlatterer, der den Musikverein Stadtkapelle mit anderen Musikkameraden im Jahr 1948 nach dem Krieg wieder ins Leben gerufen hatte. Am Instrument und auch am Dirigentenpult hat Heinz Schlatterer sein musikalisches Talent bewiesen. Doch am allerliebsten ist ihm sein Flügelhorn. Das bewies er auch jetzt wieder bei einem Fest aus Anlass seines 85. Geburtstages, an dem ihm der Musikverein ein Ständchen brachte. Natürlich wurden Stücke von Ernst Mosch aufgelegt, die das Ehrenmitglied des Musikvereins so sehr liebt. Vorsitzender Dr. Bernhard Pauli betonte bei seiner Geburtstagsrede, wie beliebt, unübertroffen und wie „ein Fels in der Brandung“ Heinz Schlatterer an der ersten Flügelhornstimme war. Das erlebten viele Musiker, die mit ihm zusammen in den Reihen musizierten.

 Als besonderes Musikstück wünschte sich Heinz Schlatterer für seine Frau die Polka „Pfeffer und Salz“ von Ernst Mosch. Schnell war für den passionierten Musiker ein Flügelhorn und Noten organisiert, sodass er sogar mitspielen konnte.