Sport Der Siegerpokal bleibt in den Händen von Gymnasiasten

Der erste Platz beim Volleyball-Turnier der drei weiterführenden Schulen in Besigheim ging an die Klasse 5c des Christof-Schrempf-Gymnasiums.
Der erste Platz beim Volleyball-Turnier der drei weiterführenden Schulen in Besigheim ging an die Klasse 5c des Christof-Schrempf-Gymnasiums. © Foto: Helmut Pangerl
Besigheim / bz 04.12.2018

In der Neckarhalle wimmelte es am Freitag vor Jungen und Mädchen, die alle nur eines im Kopf hatten: Sie wollten als Klassengemeinschaft so ein starkes Völkerballteam bilden, dass sie alle anderen vom Platz fegen. Im Vorfeld hatten die Fünftklässler mit ihren Sportlehrerinnen Carina Bühler von der Friedrich-Schelling-Schule, Sabine Allmendinger vom Christoph-Schrempf-Gymnasium und Bärbel Müller von der Maximilian-Lutz-Realschule geübt.

Und weil ein Team auch einen Namen braucht, der in den Ohren klingelt, hatten sämtliche Klassen im Vorfeld ihren Erfindergeist spielen lassen. Klangvolle Namen kamen für die Mannschaften heraus wie „Toilettentiefseetaucher“ oder „Gurkenbaum“. Das hob die Laune beim Turnier nur noch mehr. Die Sportlehrer  machten die Schiedsrichter. Den ganzen Vormittag  über tobten die spannenden Wettkämpfe.

 Der Förderverein des  Gymnasiums hatte zu Beginn der gemeinsamen Turniere vor einem Jahr einen Wanderpokal zur Verfügung gestellt. Den hütete seither eine ehemals fünfte Klasse des Gymnasiums wie einen Schatz. Nach der Siegerehrung stand fest, dass er auch weiterhin in den Händen der Gymnasiasten bleiben soll, denn die „unschlagbaren Käsebrote“, der Klasse 5c trugen schließlich den Sieg davon, gefolgt von den „Völkerkings“ der Klasse 5c der Maximilian-Lutz-Realschule. Die „coolen Drachenkids“ von der Friedrich-Schelling-Schule 5b eroberten den dritten Platz, so dass von jeder Schule eine Siegerklasse diesmal auf dem Treppchen steht.

Der Grund, das Turnier in die zweite Runde zu bringen war der Erfolg vom vergangenen Jahr. Das Turnier soll den Austausch zwischen den Schulen stärken und verhindern, dass sich gleichaltrige Kinder aus den Augen verlieren. Im Raum steht auch der Gedanke durch weitere gemeinsame Aktionen die Gemeinschaft zwischen den Schülern der gleichen Klassenstufe zu stärken. „Damit wollen wir auch verhindern, dass sich Vorurteile gegenüber Schülern anderer Schulformen bilden“, erklärte Sabine Allmendinger.

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