Ferienprogramm Afrikanische Klänge in der Musikschule

Beim Ferienprogramm der Musikschule in Besigheim haben Kinder eine Trommel gebastelt.
Beim Ferienprogramm der Musikschule in Besigheim haben Kinder eine Trommel gebastelt. © Foto: Musikschule
Besigheim / bz 09.08.2018

Auch die Musikschule Besigheim beteiligte sich an der Sommerferienaktion der Stadt Besigheim mit einem Kurs unter dem Titel „Wir basteln eine Trommel“.

15 Kinder hatten sich angemeldet und kamen sichtlich gespannt in das Steinhaus um zu erfahren wie sie gemeinsam eine Trommel basteln können, so der Musikschulleiter Roland Haug. Die Lehrkräfte Susanne Stetter, Sabina Keiner und Gertraude Hollstein hatten bereits allerhand vorbereitet. Zur Begrüßung und Einstimmung gab es zunächst einen afrikanischem Begrüßungstanz „Salibonani“  aus Simbabwe bei dem die Teilnehmer nach einer Zuhörrunde auch gleich aktiv einbezogen wurden. Beim Trommelbasteln wurde als erstes das Trommelfell aus Backpapier ausgeschnitten und in acht Lagen nacheinander mit Kleister bestrichen und auf einen Terracotta-Blumentopf geklebt. Die fertig beklebten Blumentöpfe mussten dann einige Stunden in der Sonne trocknen.

Musikalische Pause

Während der Wartezeit gab es Saftschorle mit Keksen bevor es musikalisch weiter ging.  Es wurde das Lied: „Der Trommelkönig von Kalimbo“ auf einer fertigen Trommel sowie weiteren Rhythmusinstrumenten und dem afrikanischen „Daumenklavier“, das Kalimbas genannt wird, gespielt. Mit einem Tanz, bei dem Trommelrhythmen von den Kindern nachgespielt wurden, ging die erste Einheit zu Ende.

Am nächsten Tag, als alle Trommelfelle gut getrocknet waren ging es mit dem zweiten Tag beim Trommelbasteln weiter. Zuerst kam die Klangprobe. Danach wurden die Trommel mit Serviettentechnik geschmückt.  Jedes Kind suchte sich zwei bis drei Servietten mit einem Dekor aus, das ihm besonders gut gefiel. Wieder wurde mit Leim vermischtem Kleister gearbeitet. Die zuvor in ihre einzelne Lagen auseinander gezogenen Servietten wurden auf den Trommelrumpf geklebt, bis die rote Terracottafarbe völlig überdeckt und die Trommel schön bunt war.  Auch jetzt brauchte es wieder eine längere Trockenpause.

Mit einer afrikanischen Klanggeschichte „Wie die Schildkröte das Wasserloch des Elefanten bewachte“ wurde das Warten überbrückt. Als die Trommeln soweit getrocknet waren, dass man sie anfassen konnte, kam noch ein Band und eine Kordel mit dem Namen jedes Kindes aus aufgereihten Buchstabenwürfeln als Verzierung auf den Rand der Trommel. Ausnahmslos waren alle Kinder mit Feuereifer dabei und erklärten auch nach den Ferien einmal in der Musikschule vorbei schauen zu wollen, bevor sie stolz ihr selbstgebasteltes Instrument nach Hause trugen.

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