30 Jahre Erfahrung als freischaffende Künstlerin, Erfolge auf internationaler Ebene – Werke von Simone Westerwinter befinden sich in bedeutenden Kunstsammlungen Europas  –, Erfahrung auch als Dozentin an Kunstakademie. Dies alles waren für die Besigheimer Künstlerin Gründe, dass sie nun ihre eigene private Kunstakademie auf professioneller Ebene eröffnet.

Sie selbst hat auf der Kunstakademie Stuttgart studiert, dort auch gelebt und gearbeitet, bis sie vor acht Jahren in das Atelierhaus des verstorbenen Besigheimer Künstler Richard Duschek zog. „In Besigheim fühle ich mich mittlerweile sehr wohl, deshalb wollte ich mich hier noch mehr etablieren“, sagt Westerwinter.

Bei einem Tag der offenen Tür in ihrem Atelierhaus im Neckarblick 24 an diesem Samstag, 12 bis 17 Uhr, will sie ihre private Malakademie vorstellen – „und mich selbst auch“.  Potenzielle Schüler sind dabei für sie „alle, die Lust am Malen, Zeichnen, an der Kunst, haben“. Mit professionellen Mitteln will sie Anfängern die Kunst näher bringen, aber auch Mappenkurse für die Bewerbung an Kunstakademien anbieten. Dabei soll es Einzel- und Gruppenunterricht geben, je nach Bedarf. Auch Ausstellungen sollen vorbereitet werden. „Es geht auch darum, das Selbstbewusstsein zu stärken, denn der Kunstbetrieb kann ganz schön Druck ausüben“, weiß sie aus Erfahrung. Eine hochwertige Betreuung mit professioneller Ausrichtung könne künstlerisches Selbstbewusstsein stärken. „Ich möchte meine Schüler dort abholen, wo sie stehen, ich traue mir zu, zu sehen, welche Technik für sie am besten ist und sie mit viel künstlerischer Freiheit anzuleiten“, sagt Simone Westerwinter. Dabei sollen auch Kunstgeschichte, regionale Künstler und traditionelle Techniken im Unterricht nicht zu kurz kommen.

Info In der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen gab es vor Kurzem die Ausstellung „Revolution (Make-up) Palette“ von Simone Westerwinter. Aus 110 Aquarelltönen konnten die Besucher auswählen, welche Farbe das Namensaquarell mit dem Titel Bietigheim-Bissingen haben soll. Es beteiligten sich zahlreiche Besucher an der Wahl zwischen Farbtönen wie Titan-Deckweiß, Heliotürkis oder Lampenschwarz. Am Dienstag, 8. Oktober,  kann das Gemälde im Erdgeschoss der Städtischen Galerie zu den Öffnungszeiten betrachtet werden.

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