Boris Palmer postete am Mittwoch auf Facebook ein Foto des Briefes und kommentierte ihn mit den Worten: „Nun ist es offiziell: Der Einsatz des Dienstausweises nach nächtlicher Ruhestörung und Pöbelei ist rechtlich nicht zu beanstanden.“

Als Grund für die Einstellung führt Palmer fehlende Anhaltspunkte auf. Oberstaatsanwalt Martin Klose bestätigt dies gegenüber dem Schwäbischen Tagblatt.

Grund für Verfahren

Palmer war im November in der Innenstadt von Tübingen dem Studenten Arne G. begegnet, der eine abfällige Bemerkung ihm gegenüber machte. Als Palmer den jungen Mann zur Rede stellte, habe letzterer laut herumgeschrien. Das wertete Palmer als nächtliche Ruhestörung, zückte seinen Dienstausweis und wollte die Personalien des Mannes aufnehmen, der sich jedoch weigerte. Daraufhin habe Palmer ihn fotografiert.