Stuttgart / DPA  Uhr

Zwei Monate nach dem tödlichen Sportwagenunfall in Stuttgart ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen Mordes gegen den Fahrer. „Wir sehen den Anfangsverdacht gegeben“, sagte ein Sprecher der Behörde am Freitag. Zuvor hatten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ darüber berichtet.

20-Jähriger rast mit mehr als Tempo 100 durch die Stadt

Bisher hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen fahrlässiger Tötung ermittelt - aber bereits kurz nach dem Unfall Anfang März erklärt, dass eine Hochstufung auf Totschlag oder sogar Mord möglich sei. Hintergrund der jetzigen Entscheidung ist das Ergebnis eines Gutachtens.

Beim Zusammenprall von zwei Autos sind in der Stuttgarter Rosensteinstraße zwei Menschen ums Leben gekommen.

Demnach war der 20-jährige Fahrer vermutlich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs - erlaubt war an der Unfallstelle in der Stadt Tempo 50.

Fahrer prallt gegen anderes Fahrzeug – zwei Menschen sterben

Der junge Mann hatte Anfang März die Kontrolle über sein PS-starkes Mietauto verloren, als er offenbar einem anderen Fahrzeug ausweichen wollte. Anschließend war er in einen Kleinwagen geprallt. Dessen 25-jähriger Fahrer und seine 22 Jahre alte Beifahrerin starben am Unfallort. Der 20-Jährige, der bei dem Unfall unverletzt blieb, befindet sich in Untersuchungshaft.

Das könnte dich auch interessieren:

Erneuter Unfall mit einer Straßenbahn der Linie 1 in Ulm: Am Donnerstagnachmittag ist die Tram auf der Olgastraße mit einem Auto zusammengestoßen. Eine Person wurde dabei verletzt.

Der 80-jährige Bankräuber, der am 2. Mai in Balingen eine Sparkasse überfallen hatte, hat auch noch drei weitere Überfälle gestanden.

Weil ein Lastwagen mit 22 Tonnen Kartoffeln umgestürzt ist, mussten am Freitagmorgen auf der Autobahn 8 zwischen Esslingen und Stuttgart mehrere Fahrbahnen gesperrt werden.