Die winterlichen Verhältnisse in weiten Teilen Baden-Württembergs haben für einige Unfälle gesorgt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, rutschte ein Lastwagen am Donnerstagmorgen auf der B33 in den Graben. Verletzt wurde dabei niemand.
In Pforzheim gab die Polizei eine Warnmeldung heraus, einige Straßen mussten gesperrt werden, weil Bäume unter der Schneelast zusammenbrachen. Auch in weiteren Gebieten kam es zu Unfällen, dabei wurde bislang eine Person leicht verletzt.
Vielerorts kommt es zu Problemen und Straßensperrungen. Autofahrern sollten auf jeden Fall mehr Zeit einplanen und auf die entsprechenden Winterausrüstung an ihren Fahrzeugen achten.

Wetterdienst warnt vor glatten Straßen

Der Deutscher Wetterdienst warnt weiterhin vor glatten Straßen. Während der Donnerstag im Norden und Nordosten mit Regen oder Schnee startet, soll sich dort am Nachmittag sogar vereinzelt die Sonne durch die Wolkendecke kämpfen. Die Temperaturen steigen dort auf bis zu 4 Grad. Im Süden und Westen Baden-Württembergs bleibt es hingegen winterlich mit viel neuem Schnee.

Viel Neuschnee und hohe Lawinengefahr in Bayern

Der Winter hält Teile Bayerns weiter fest im Griff. An den Alpen und im Alpenvorland sollen bis Freitagfrüh weitere 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee fallen. In Staulagen können es örtlich bis zu 30 Zentimeter werden, im Oberallgäu oberhalb von 800 Metern bis zu 50 Zentimetern.
Zudem sinken die Temperaturen laut Deutschem Wetterdienst in den kommenden Nächten gebietsweise auf minus fünf bis minus zehn Grad. Auf den Straßen kann es daher erneut glatt werden. Schon in den Vortagen gab es zahlreiche Unfälle. Für das Bergland und höhere Alpenvorland warnt der DWD auch vor Schneeverwehungen. Das bedeutet auch eine erhöhte Lawinengefahr im Gebirge.