Ravensburg / swp  Uhr
Bei einem Badeunfall im Metelisweiher bei Obereschach im Bodenseekreis ist ein Mann ertrunken. Badegäste sahen, wie er um Hilfe rief und unterging.

Der 45-Jährige schwamm am Sonntagabend gegen 17.15 Uhr im Metelisweiher bei Obereschach nahe Ravensburg. Zwei Badegäste beobachteten, wie der Mann rund 100 Meter vom Ufer des Badesees entfernt plötzlich um Hilfe rief, im Wasser unterging und nicht mehr auftauchte. Sie alarmierten die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Wie die DLRG Ravensburg mitteilt, war bereits wenige Minuten später eine erste Rettungsschwimmerin am Unfall-Ort und suchte nach dem ertrunkenen Schwimmer. Wegen der äußerst schlechten Sichtverhältnisse und vieler Wasserpflanzen hatte sie ohne Tauchgerät allerdings zunächst keinen Erfolg.

Kurz darauf suchten sieben weitere Einsatzkräfte der Einsatzgruppen Schussental und Altshausen an der vermuteten Unfallstelle und auch mit einer Suchstange von einem DLRG-Motorrettungsboot nach dem Mann. Erst nach zwei Stunden, gegen 19.30 Uhr, fanden sie ihn leblos unter Wasser. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Ertrunkenen feststellen.

Mann hatte sich das Schwimmen selbst beigebracht

Der Mann war bereits seit dem Nachmittag an dem Weiher gewesen. Er hatte sich nach Angaben der Polizei das Schwimmen vor einigen Jahren selbst beigebracht. Deshalb habe er sich normalerweise eher im Uferbereich des Sees aufgehalten. Warum er am Sonntag weiter in den See hinausschwamm und ertrank, ist nicht geklärt. die Polizei habe keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden, hieß es.

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