Naturschutz Nabu ruft zur winterlichen Vogelzählung auf

Auf zur Vogelzählung mit  Fernglas, Vogelbuch und Zettel.
Auf zur Vogelzählung mit Fernglas, Vogelbuch und Zettel. © Foto: Patrick Pleul/dpa
Stuttgart / Petra Walheim 05.01.2019

Das Wetter soll an diesem Wochenende ziemlich schaurig sein. Nasskalt und stürmisch. Doch echte Vogelfreunde wird das nicht davon abhalten, sich eine Stunde in den Garten oder in einen Park zu setzen, die Vögel zu zählen. Es reicht aber auch, ihre Zahl am Futterhäuschen oder vom Balkon aus zu notieren. Zum 9. Mal ruft der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) auf, sich an der „Stunde der Wintervögel“ zu beteiligen. „Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig“, schreibt der Nabu.

An der Zählung im Januar vor einem Jahr haben sich nach Auskunft des Nabu 13 570 Baden-Württemberger beteiligt. Sie haben fast 350 000 Vögel gemeldet. Am häufigsten flatterten Haussperling, als Spatz bekannt, Kohl- und Blaumeisen vorbei.  Bei der aktuellen Zählung ist für den Nabu der Bestand der Amseln von besonderem Interesse. Sie waren im Sommer vom für sie tödlichen Usutu-Virus bedroht.

Mit den alljährlichen Vogelzählungen soll herausgefunden werden, wie sich die Bestände der verschiedenen Arten entwickeln. Bis zum 15. Januar können die Beobachtungen unter www.stundederwintervoegel.de gemeldet werden. Auf der Homepage gibt es auch Tipps zur Zählung, eine Zählhilfe und Beschreibungen der häufigsten Vogelarten.

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