Schorndorf / lsw In Schorndorf hat in der Nacht ein Brand im Firmengebäude eines Akkuherstellers einen Millionenschaden angerichtet.

Bei einem Brand in einem Firmengebäude in Schorndorf im Rems-Murr-Kreis ist ein Sachschaden in Millionenhöhe entstanden. Wie die Polizei mitteilte, wurde das Gebäude eines Akkuherstellers in der Paul-Strähle-Straße in der Nacht auf Dienstag größtenteils zerstört. Das Feuer bracht laut Polizei gegen 21.30 Uhr aus. Durch das Feuer entstand ein Schaden von 1,5 Millionen Euro. Gegen 0.30 Uhr war das Feuer gelöscht.

Feuerwehren aus Schorndorf, Weiler, Schornbach, Weinstadt und Fellbach im Einsatz

Die Feuerwehren aus Schorndorf, Weiler, Schornbach, Weinstadt und Fellbach waren mit insgesamt 13 Fahrzeugen und 82 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war vorsorglich ebenfalls mit zwei Rettungswägen und dem örtlichen Bereitschaftsdienst mit einer Gesamtstärke von 10 Einsatzkräften vor Ort.

Krebserregende Flüssigkeiten ausgelaufen

Bei dem Brand sind stark krebserregende Flüssigkeiten in der Brandruine ausgetreten. Diese müssen nun von einer Spezialfirma beseitigt werden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Für die Bevölkerung bestand nach offizieller Auskunft keine Gefahr.

Sichtbehinderung auf B29 bei Schorndorf

Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Wegen der starken Rauchentwicklung war auf der direkt vorbeiführenden B29 die Sicht teilweise eingeschränkt. Laut Polizei bestand für Autofahrer jedoch keine Gefahr.

Kein Fremdverschulden bei Brand in Schorndorf

Die Polizei sieht keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Das Gebäude wurde bei dem Feuer größtenteils zerstört, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Verletzt wurde niemand. Anwohner seien auch nicht gefährdet gewesen, hieß es. Ein Autofahrer auf der Bundesstraße 29 hatte die Flammen gesehen und die Feuerwehr benachrichtigt. Die Löscharbeiten waren erst nach Mitternacht abgeschlossen. Wegen einer möglichen Einsturzgefahr hatten die Einsatzkräfte das Gebäude zunächst nicht betreten können.

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