In der Stadthalle stehen auch schon die Stellwände bereit. Nach genauen Vorgaben aus Amsterdam werden die Fotografien von Vhs- und Bauhofmitarbeitern dort arrangiert.
Zwei große, rote Transportkisten stehen am Mittwochvormittag im großen Saal der Stadthalle Balingen. Angeliefert wurden sie in den frühen Morgenstunden von einem Lkw. Nur ein Aufkleber zeugt zunächst vom Inhalt: „World Press Photo Set“ steht darauf. Behutsam wird der Deckel von Helfern der Volkshochschule Balingen geöffnet. Die 150 prämierten Fotoarbeiten sind angekommen.
Fein säuberlich einsortiert und nummeriert warten sie auf ihre Präsentation: 23 Tage lang werden die Werke in der Stadthalle zu sehen sein.

Genaue Vorgaben aus Amsterdam

Die Stellwände für die World-Press-Photo-Ausstellung, deren Vernissage am Freitagabend ist und die von Samstag an bis 29. August geöffnet ist, stehen schon bereit. Sie wurden dieser Tage bereits vom Vhs-Team aufgebaut. Die Positionen dieser Wände sind ebenso von der „World Press Photo Foundation“ mit Sitz in Amsterdam genau vorgegeben wie die Platzierung der preisgekrönten Fotografien darauf. Ursprünglich wären zwei Kuratorinnen aus den Niederlanden vor Ort gewesen, doch die Pandemiebeschränkungen, die bei der Einreise eine Quarantänezeit fordern, machten dies nicht möglich.
Den detaillierten Plänen entsprechend werden die Fotoarbeiten nun von den Balinger Ausstellungsmachern arrangiert, informiert Nicole Mayer, Mitorganisatorin bei der Vhs Balingen.
Sie und ihr Helferteam bekommen bei den Vorbereitungen Unterstützung von einigen Mitarbeitern des Balinger Bauhofs. Sie helfen beispielsweise dabei, die Fotografien aufzuhängen und mit Laser-Wasserwaagen genau auszurichten. Am Donnerstagabend soll die Ausstellung fertig aufgebaut sein, schätzt Mayer.
Im Anschluss an die Balinger Schau reisen die Fotografien übrigens nach Wien weiter.