Ebingen Vorbei an Häusern reicher Fabrikanten

Die Ruheständler machten einen Stadtrundgang durch Ebingen. Martin Frohme (links) erklärte die Details zu einzelnen Gebäuden.
Die Ruheständler machten einen Stadtrundgang durch Ebingen. Martin Frohme (links) erklärte die Details zu einzelnen Gebäuden. © Foto: Bernd Ullrich
Ebingen / BERND ULLRICH 22.10.2015
Etwa zwei Dutzend Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - alle Ruheständler - waren zu einem Stadtspaziergang in Ebingen.

Sie freue sich über die rege Teilnahme, begrüßte Elisabeth Ilg-Reininghaus, Koordinatorin der Programme für die Ruheständler der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die Besucher vor dem Ebinger Rathaus. Die Führung entlang des historischen Stadtrundwegs übernahm Martin Frohme, der sich nicht nur als profunder Kenner der Materie entpuppte, sondern auch über Detail- und Hintergrundwissen verfügte.

Der Weg führte die Gäste durch verwinkelte Gassen vorbei an Kirchen, Fabrikationsgebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten, an Wohn- und Geschäftshäusern und Verwaltungsgebäuden. Herrschaftshäuser betuchter Fabrikanten wechselten sich ab mit einfachen Ein- und Mehrfamilienhäusern. Manches Domizil betrachteten die Besucher, nachdem sie von Martin Frohme mit Details konfrontiert worden waren, mit anderen Augen und noch interessierter.

Weniger mit der Historie als vielmehr mit der Gegenwart beschäftigen sich die "Ausgrabungen" in der Oberen Vorstadt. Die Kunstwerke stammen von Miriam Lenk, "Prähistorische Versuche der Menschwerdung" und "Sumpfblüter der jüngeren Vergangenheit" von Peter Lenk. Letztere zeigen Politiker wie Stefan Mappus, Joschka Fischer, Claudia Roth und Thilo Sarrazin in nicht gerade vorteilhaften Posen.

Schon unterwegs und auch beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im "Kräuterkasten" waren die Teilnehmer angenehm überrascht über die baulichen Kleinode, die sie kennengelernt hatten.

"So habe ich Ebingen, das ich zu kennen glaubte, noch nie gesehen", war zu hören.

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