Balingen Von Balingern für Balinger und in die Welt hinaus

Die Initiatoren und Projektbeteiligten präsentieren stolz die neuen „LieBLings-Dinge“ (von links): Barbara Schmid, Björn Mehlinger, Sandra Strähler, Ute Peglau, Friedrich Scholte-Reh, Bernd Flohr, Bernd Rudek und OB Helmut Reitemann.
Die Initiatoren und Projektbeteiligten präsentieren stolz die neuen „LieBLings-Dinge“ (von links): Barbara Schmid, Björn Mehlinger, Sandra Strähler, Ute Peglau, Friedrich Scholte-Reh, Bernd Flohr, Bernd Rudek und OB Helmut Reitemann. © Foto: Jasmin Alber
Balingen / Jasmin Alber 09.11.2018
Saft, Honig und Nudeln: Absofort gibt’s die ersten „LieBLings-Dinge“ zu kaufen. Die Projektbeteiligten haben lange daran getüftelt.

Schöne und gute Dinge, deren Heimat Balingen ist, deren Idee hier entstanden ist, deren Macher hier leben: So lässt sich kurz und knapp zusammenfassen, was es mit den „LieBLings-Dingen“ – eine Initiative in Kooperation mit dem Stadtmarketingverein Balingen aktiv – auf sich hat. Zu Beginn werden Honig, Nudeln und Apfelsaft verkauft.

Angefangen habe alles damit, als Friedrich Scholte-Reh auf der Suche nach einem Label für regionalen Saft war, erinnert sich Bernd Rudek von der gleichnamigen Agentur und ergänzte schmunzelnd: „Das ist dann etwas aus dem Ruder gelaufen.“ In einer Projektgruppe sei die Idee gewachsen gewachsen.

Friedrich Scholte-Reh, Vorsitzender der zwei beteiligten Vereine (Obst- und Gartenbauverein Balingen und Imkerverein Balingen-Geislingen-Rosenfeld), berichtet von fast zwei Jahren Vorlaufzeit.

Oberbürgermeister Helmut Reitemann ist stolz auf die „LieBL-ings-Dinge“, gerade in Hinblick auf den hohen Qualitätsanspruch der Verbraucher. Bei den Balinger Produkten wisse man, wo sie herkommen. Das spiegelt sich auch in der Aufmachung wider, sagt Designerin Barbara Schmid: Stilisiert sind die Stadtgrenzen Balingens abgebildet, das BL steht für Balingen, in der Mitte ist ein Herz platziert. Letzteres symbolisiert sowohl die Dinge, die einem am Herzen liegen, als auch die Produkte, die mit Liebe hergestellt werden.

Zum ersten Mal präsentiert wurden die Balinger Produkte schon am verkaufsoffenen Sonntag. Außerdem wurden 200 Firmen angesprochen, eignen sich die leckeren Balinger Botschafter doch als Weihnachtsgeschenk für Kunden oder Mitarbeiter, berichtet Bernd Flohr, Vorsitzender von „Balingen aktiv“. In ausgewählten Balinger Geschäften gibt‘s die Produkte „Made in Balingen“ ab sofort zu kaufen.

Das längerfristige Ziel sei, bis zur Gartenschau 2023 die „LieBLings“-Produkte etabliert zu haben. So können die Besucher der Gartenschau wie auch die Einheimischen selbst ein Stück Balingen mit nach Hause nehmen. Oder wie es Bernd Rudek zusammenfasst: „Von Balingern für Balinger und in die Welt hinaus.“

Mit sozialem Hintergedanken

Wer Balinger Honig, Saft und Nudeln kauft, leistet zudem einen sozialen Beitrag. Sandra Strähler, Marketingbeauftragte von „Balingen aktiv“, betont: „Für jedes verkaufte Produkt werden 25 Cent an ein gemeinnütziges Projekt in Balingen gespendet.“

Auch für die Logistik habe man einen starken Partner gefunden. „Ich fand das Projekt von Anfang an toll und wollte mithelfen“, informiert Björn Mehlinger, Werkstattleiter der ISBA in Balingen, deren Mitarbeiter zudem die Geschenkschachteln herstellen. „Wir hoffen, dass wir das ein oder andere Produkt aus Balingen beisteuern können“, stellt er in Aussicht. Denn – und das betont Bernd Flohr – weitere Produkte der Serie, die künftig ausgebaut werden soll, müssen nicht zwingend Lebensmittel sein. Hauptsache, sie kommen aus Balingen.

Hier geht’s zu den LieBLings-Dingen

Zu kaufen gibt es die „LieBLings-Dinge“ exklusiv zum Beispiel in der Buchhandlung Osiander, im Porzellanhaus Mebold und bei der „Nudelmacherin“. Mehr Infos gibt‘s auf lieblings-balingen.de.

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