Albstadt Vom Zoller zu den Römern

Isabel Holocher-Knosp feiert mit ihrem Roman „Tatort Hohenzollern“ Erfolge.
Isabel Holocher-Knosp feiert mit ihrem Roman „Tatort Hohenzollern“ Erfolge. © Foto: Holger Much
Albstadt / Von Holger Mulch 28.08.2018

Isabel Holocher-Knosp ist im positiven Sinne sprachlos: „Mit so etwas hätte ich nun wirklich nicht gerechnet“, sagt sie und meint damit all das, was seit März dieses Jahres alles passiert ist. Sie kann es selbst noch gar nicht so richtig glauben. Denn seit vor knapp sechs Monaten ihr zweites Buch nach dem Jugendbuch „Die Albdetektive – Gefahrenzone Bikepark“ bei Oertel und Spoerer erschienen ist, taucht sie voll ins Autorenleben ein, hält eine Lesung nach der anderen und schreibt bereits am Nachfolger ihres Erfolgsromans.

„Tatort Hohenzollern“ heißt der erste Band über die pensionierte Lehrerin Uschi Lämmle, die gleichzeitig noch als Burgführerin auf der Burg Hohenzollern arbeitet. Sie begibt sich auf die mysteriöse Spurensuche nach der weißen Frau, die in dem majestätischen Gemäuer spuken soll und die es beim Herumgeistern allein nicht belassen möchte.

Das Buch verkauft sich hervorragend und sorgt, samt seiner Autorin, in weitem Umkreis für Aufsehen. Isabel Holocher-Knosp wird zu zahlreichen Lesungen eingeladen. Sogar Burgverwalterin Dr. Anja Hoppe lud die frischgebackene Autorin an Muttertag auf die Burg, so dass sie inmitten der beeindruckenden Kulisse ihres Buches lesen konnte. Und Clown Klausi Klücklich, der im Roman seine Seifenblasen steigen lässt, tauchte während der Lesung auf – ein wahrhaft magischer Moment.

Egal ob Villa Eugenia, das Hohenzollerische Landesmuseum zur Langen Nacht der Kultur oder die große renommierte Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ holen die Tailfinger Schriftstellerin, die in ihrem normalen Leben Lehrerin ist, zu Lesungen.

Isabel Holocher-Knosp ist durchaus stolz auf diesen Erfolg, den sie so jedoch nicht erwartet hätte. Umso mehr beflügelt sie die Anerkennung der literarischen Welt und des Publikums. Für das Syndikat wird sie Ende des Jahres nach Reutlingen fahren, um aus „Tatort Hohenzollern“ vorzulesen – eine Ehre, die sonst eher nur Mitgliedern zuteil wird.

Da versteht es sich von selbst, dass die begeisterte Literatin bereits intensiv am Nachfolgeband arbeitet. Dieses Mal, so viel kann man vielleicht verraten, ohne den spannenden Lesegenuss zu schmälern, wird Uschi Lämmle im ebenso malerischen Umfeld der Römerspiele in Stein ermitteln. Der Darsteller eines Alamannenführers kommt bei einem gespielten Kampf gegen die Römer ums Leben.

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