Die Besucherstromlenkung am Samstag hat sich für die Stadt Tübingen bewährt. Der Tagestourismus nach Tübingen blieb in einem verträglichen Rahmen. Das gibt die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt.
Die befürchtete Überfüllung der Stadt konnte dadurch vermieden werden. Es war immer möglich, ausreichend Abstand zu halten.
Die Gesamtzahl der Gäste war geringer als am vorangegangenen Freitag, der bei schönem Wetter und ohne Limitierung des Zustroms noch viele Auswärtige anlockte.

Stadt Tübingen hält am Modell fest

Die Stadtverwaltung hat sich daher entschieden, dieses Modell dauerhaft fortzusetzen. Bis zum Gründonnerstag und nach Ostern erhalten Personen, die weder in Tübingen wohnen noch arbeiten nur an den folgenden drei Stationen ein Tagesticket:
►Kelternplatz (Zugang vom Parkhaus Altstadt-König)
►BVV/Neckarbrücke (Zugang vom Parkhaus Neckar)
►Post/Bahnhof (Zugang vom Hauptbahnhof)
Alle anderen Teststationen sind Personen vorbehalten, die einen Erst- oder Zweitwohnsitz im Landkreis Tübingen haben oder in der Universitätsstadt Tübingen arbeiten (Nachweis erforderlich).

Keine langen Wartezeiten

Neben der Begrenzung des Zustroms von auswärtigen Gästen hat dieses Modell zwei weitere Vorteile: Für alle Tübingerinnen und Tübinger werden lange Wartezeiten an den Teststationen vermieden. Am Samstag konnte man an vielen Stationen ohne Wartezeit direkt zum Test.

Technische Probleme mit Armbändern sind behoben

In Verbindung mit dem elektronischen Ticketing und QR-Armbändern wird es nächste Woche möglich sein, in fünf bis zehn Minuten den Test zu machen und die Station wieder zu verlassen.
Die leider am Anfang der Umstellung aufgetretenen technischen Probleme mit falsch bedruckten Armbändern sind behoben.

Wissenschaftliche Begleitung des Modells

Für die wissenschaftliche Begleitung ergibt sich der Vorteil, dass die Positivrate der Tests aus dem Landkreis separat und im Vergleich zu den auswärtigen Gästen ermittelt werden kann.

OB Palmers und Federles Appell

Oberbürgermeister Boris Palmer und die Pandemiebeauftragte Dr. Lisa Federle bitten die Tübingerinnen und Tübinger, sich mindestens zweimal wöchentlich testen zu lassen.
„Auch in unserer Stadt steigen nun die Fallzahlen. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die Ausbreitung des Virus gestoppt werden kann, wenn sich genügend Menschen regelmäßig testen lassen“, teilen sie mit. „Bitte nutzen Sie dazu das Angebot in Betrieben, Schulen, Kitas und die Teststationen, die nun sehr viel schneller für Sie nutzbar sein werden. Nur mit einer gemeinsamen Anstrengung kann unser Tübinger Modell zum Erfolg zu werden“, heißt es abschließend.
Und hier gibt es die wichtigsten Fragen und Antworten zum Modellprojekt, zur Testpflicht und zum Tübinger Tagesticket.