Ein 26-jähriger Mann begab sich vom Strandbad aus zum Schwimmen in den See. Als er sich mehrere Meter vom Ufer entfernt hatte vernahmen seine am Ufer zurückgebliebenen Freunde plötzlich Hilferufe. Ein 23-Jähriger sprang in den See, um seinen Freund zu helfen, konnte ihn jedoch bei Dunkelheit nicht auffinden.

Jede Hilfe kam zu spät

Durch das Polizeipräsidium Tuttlingen wurden daraufhin unverzüglich, zusammen mit der Integrierten Leitstelle des Zollernalbkreises, umfangreiche Suchmaßnahmen durch Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte sowie Taucher des DLRG eingeleitet. Neben Booten kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz der mit seiner Wärmebildkamera den Uferbereich überprüfte und den See für die Suchkräfte ausleuchtete.

Um kurz vor Mitternacht konnte der 26-Jährige leblos von einem Taucher mehrere Meter unter der Wasseroberfläche am Grund des Sees aufgefunden und an Land gebracht werden.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche kam für den jungen Mann jede Hilfe zu spät. Vom eingesetzten Notarzt konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Bürgermeister Sprenger vor Ort

Von der Feuerwehr Schömberg mit ihr ihrer Abteilungsfeuerwehr aus Schörzingen waren 43 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Tauchergruppen der Feuerwehr Mengen und der Berufsfeuerwehr Reutlingen sowie des DLRG hatten zusammen 31 Kräfte vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 12 Kräften im Einsatz und das Polizeipräsidium Tuttlingen hatte sechs Beamte sowie einen Polizeihubschrauber eingesetzt. Der Kreisbrandmeister des Zollernalbkreises, Stefan Hermann, und der Bürgermeister der Stadt Schömberg, Karl-Josef Sprenger, machten sich vor Ort ein Bild des Einsatzgeschehens.

Schaulustige legen Verkehr lahm

Durch Schaulustige mit ihren Fahrzeugen kam es kurzzeitig zum Erliegen des Verkehrs auf der Stauseestraße. Zu einer Behinderung der Rettungskräfte kam es dadurch nicht

Das könnte dich auch interessieren:

Nacht der offenen Tür beim THW Hechingen Großes Interesse an den Rettern in Blau (mit Video)

Hechingen