Straßberg Straßberg gibt Fläche für Winterlinger Windpark

Auf gute Nachbarschaft: Winterlingen plant, Straßberg stellt das Gelände zur Verfügung. Das Grundstück befindet sich auf dem "Bäuerleskopf" weit hinter dem Steinbruch. Geplant ist der Bau von zwei Windrädern. Grafik: Gemeinde Straßberg
Auf gute Nachbarschaft: Winterlingen plant, Straßberg stellt das Gelände zur Verfügung. Das Grundstück befindet sich auf dem "Bäuerleskopf" weit hinter dem Steinbruch. Geplant ist der Bau von zwei Windrädern. Grafik: Gemeinde Straßberg © Foto:  
HORST SCHWEIZER 23.10.2015
Die Gemeinde Winterlingen plant einen Windpark. Die Nachbargemeinde Straßberg stellt hierfür eine Fläche zur Verfügung. Der Gemeinderat Straßberg hat dieser Nutzung zugestimmt.

Bürgermeister Markus Zeiser informierte, dass auch Straßberg einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der CO2-Emission leisten möchte. Die Gemeinde stellt am "Bäuerleskopf" im Norden der Gemarkung eine Fläche zur Verfügung, auf der zwei Windräder erstellt werden können. Sobald es Pläne dazu gibt, soll die Öffentlichkeit informiert werden.

Wie bereits berichtet, gibt es in Winterlingen derzeit konkrete Überlegungen, einen Windpark zu realisieren. Aufgrund dieser Überlegungen wurden die Planer auch auf Flächen in Straßberg aufmerksam. In Straßberg wäre im Bereich "Bäuerleskopf", an der nördlichen Gemarkungsgrenze, weit hinter dem Steinbruch, neben Grundstücken des Fürstenhauses auch eine gemeindeeigene Fläche hierfür geeignet. Auf diesem Grundstück könnten zwei Windräder errichtet werden.

Der Straßberger Gemeinderat hat beschlossen, dieses Grundstück für eine mögliche Windkraftnutzung zur Verfügung zu stellen. Die Fläche wird nun von der Firma Enercon geplant. Straßberg möchte durch den Bau der Windräder zur Verringerung der CO2-Emissionen beitragen. Sie sieht in ihrem Engagement auch einen Beitrag zur sauberen Stromproduktion vor Ort, zur Energiewende und zur Stabilisierung der Energiepreise.

Erfreuliches hatte Straßbergs Bürgermeister Markus Zeiser unter dem Tagesordnungspunkt "Bekanntgaben" zu vermelden. Nach Gesprächen mit dem Landratsamt kam wenige Stunden vor Sitzungsbeginn die telefonische Zusage, dass eine Schutzmauer außerhalb der Gartengrundstücke für den Hochwasserschutz errichtet werden kann. "Dies ist eine sehr, sehr gute Nachricht", sagte Zeiser erfreut. Somit bleibe der Gemeinde ein langwieriges Bebauungsplanänderungsverfahren erspart. Einziger Wermutstropfen ist, dass ein Teil der bisherigen Überflutungsfläche verloren geht, da die Mauer 15 bis 20 Meter vor den Grundstücken erstellt werden kann. Das Ingenieurbüro Winkler & Partner aus Stuttgart kann nun entsprechend weiter planen.