Kürzlich endete im Zollernalbkreis die Aktion Stadtradeln. 1716 aktive Radelnde in 177 Teams nahmen im Zollernalbkreis an der von der Landesinitiative Radkultur geförderten Aktion teil und erradelten insgesamt 387.378 Kilometer.
Beteiligt haben sich in diesem Jahr die Städte und Gemeinden Albstadt, Balingen, Bisingen, Bitz, Dotternhausen, Geislingen, Haigerloch, Hechingen, Jungingen, Meßstetten, Rangendingen, Rosenfeld und Zimmern unter der Burg.

Spitzenplatz für Albstadt

Mit 70.133 Kilometern erreichte die Stadt Albstadt den Spitzenplatz unter den Kommunen im Landkreis, gefolgt von Haigerloch mit 40.651 Kilometern und Hechingen mit 37.164 Kilometern. Bezogen auf die Einwohnerzahl führt die Gemeinde Dotternhausen mit 16,08 Kilometern pro Einwohner.
Landrat Günther-Martin Pauli und Kulturdezernent Karl Wolf übernahmen im Landratsamt die Ehrung der Radler. „Mit ihrer Teilnahme bei der Aktion trugen Sie dazu bei, insgesamt 57 Tonnen CO2 einzusparen. Dies ist – zum Vergleich – etwas mehr als der gesamte Wald im Zollernalbkreis in einer Stunde speichern kann.“, so Karl Wolf.

3 Tonnen CO2 vermieden

Kreisweit erfolgreichstes Team ist das Team „RSG Zollern Alb `82 Albstadt e.V.“ mit insgesamt 20.907 Kilometern, was einer Pro-Kopf-Strecke von 498 Kilometern entspricht. Das 42-köpfige Team vermied während des Aktionszeitraums rund 3.100 kg CO2. Zweitplatziert ist das Offene Team Dotternhausen mit 17.981 Kilometern. Auf Platz Drei radelte sich das Team Ecurie Rebi Albstadt mit 11.857 Kilometern.
Die Einzelauswertung ergibt folgende Reihenfolge: 1. Platz: Frank Weber mit 1.753 Kilometern (Team DLRG Meßstetten) 2. Platz: Hugo Uttenweiler mit 1.514 Kilometern (Offenes Team Dotternhausen) 3. Platz: Martin Sauter mit 1.424 Kilometern (Team Haus Bittenhalde aus Meßstetten)

Kritikpunkte werden aufgearbeitet

Während des Veranstaltungszeitraums konnten über die Plattform „Radar“ Meldungen über die Radverkehrsinfrastruktur gegeben werden. „Insgesamt sind 92 Rückmeldungen eingegangen. Diese reichen von schadhaften Belägen, unklarer Verkehrsführung bis hin zu einer wuchernden Bepflanzung“, erläutert Stadtradeln-Koordinator Sebastian Mayer.
Die Aufgaben werden vom Straßenbauamt gesichtet und an die jeweils zuständige Behörde vermittelt. Die Meldungen, die Radwege entlang von Kreisstraßen betreffen, werden in die Radverkehrskonzeption des Kreises aufgenommen.