Region Rückenwind für die Stadtbahn Neckar-Alb

Gruppenbild mit Dame: Im Bundesverkehrsministerium ging es um die künftige Entwicklung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb. Außer der Bundestagsabgeordneten und Staatsministerin für Integration, Annette Widmann-Mauz, nahmen daran die Bundestagsabgeordneten und die Landräte der beteiligten Landreise sowie der Verbandsdirektor des Regionalverbandes Neckar-Alb teil. Das Verkehrsministerium vertrat Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger (3.v.l).
Gruppenbild mit Dame: Im Bundesverkehrsministerium ging es um die künftige Entwicklung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb. Außer der Bundestagsabgeordneten und Staatsministerin für Integration, Annette Widmann-Mauz, nahmen daran die Bundestagsabgeordneten und die Landräte der beteiligten Landreise sowie der Verbandsdirektor des Regionalverbandes Neckar-Alb teil. Das Verkehrsministerium vertrat Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger (3.v.l). © Foto: privat
Region / swp 15.06.2018

Auf Vermittlung der drei Bundestagsabgeordneten der Region Neckar-Alb – Staatsministerin Annette Widmann-Mauz,  Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Bareiß sowie Michael Donth – hat jetzt ein Gespräch im Bundesverkehrsministerium mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger stattgefunden.

Ziel war es, zu erörtern, wie der Bund den kommunalen Akteuren bei der weiteren Realisierung des Gesamtprojektes Regionalstadtbahn Neckar-Alb wichtigen Rückenwind geben kann – oder will.

Für die Projektpartner haben folgende Verantwortliche an dem Gespräch teilgenommen – die drei Landräte Thomas Reumann aus Reutlingen, Joachim Walter aus Tübingen, Günther-Martin Pauli, der Chef des Zollernalbkreises, sowie der Verbandsdirektor des Regionalverbandes Neckar-Alb, Dr. Dirk Seidenmann.

Von Seiten des Ministeriums wurde unterstrichen, dass der Bund in dem Schienenprojekt einen „maßgeblichen Baustein für eine zukunftsfähige Mobilität in der Region Neckar-Alb sieht“.

Die Gesprächspartner waren sich einig, dass der Bund die Regionalstadtbahn Neckar-Alb schon bisher tatkräftig begleitet und unterstützt hat. Die Projektpartner legten dar, dass sich das Projekt derzeit in einer dynamischen Phase befindet. In vielen Teilbereichen in allen drei Landkreisen werde derzeit intensiv geplant.

„Dank der Verstetigung der Bundesförderung über GVFG und der Verdreifachung und Dynamisierung der Mittel durch den Bund ist die Finanzierung für das Gesamtprojekt sichergestellt“, hob das Mitglied des Verkehrsausschusses, Michael Donth, hervor. „Damit können wir über das Modul 1 hinaus rasch die notwendigen weiteren Schritte anpacken, um das Gesamtvorhaben in einen verbindlichen Rahmen zu bringen. Wir fühlen uns bestärkt, konsequent die Projektgesellschaft voranzubringen und in den nächsten Monaten zu gründen“, so Thomas Reumann. „Damit hat das Gesamtprojekt jetzt eine echte Realisierungsperspektive“, erklärte Joachim Walter.

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB bekräftigte ihre Unterstützung auch für die nun folgenden Schritte, um im engen Schulterschluss mit dem Bundesverkehrsministerium das Generationenprojekt für die Region voranzubringen.

Verbesserung des Nahverkehrs

Projekt Die Regionalstadtbahn Neckar-Alb (RSB) ist ein geplantes Zweisystem-Stadtbahnsystem. Sie hat planerisch das Ziel, das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs und die Verkehrssituation der gesamten Region Neckar-Alb nachhaltig und langfristig verbessern.

Karlsruher Modell Nach dem Beispiel des Karlsruher Modells entworfen, sollen mit dem Gesamtbauvorhaben Regional-Stadtbahn Neckar-Alb die Städte Tübingen und Reutlingen umsteigefrei mit der Region verbunden werden. Vernetzt werden sollen auch Neckartalbahn und Ammertalbahn, Ermstalbahn sowie der Albaufstieg und im Teilnetz die Zollernalbbahn, Killertalbahn und Talgang-Bahn. Das Projekt basiert auf einer Machbarkeitsstudie der hannoverschen Firma Trans­Tec Consult von 2004, die im Auftrag des Regionalverbands Neckar-Alb erarbeitet wurde.

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