Nach wochenlangem Anstieg der Q-Fiebererkrankungen im Zollernalbkreis stagniert die Zahl allmählich. Seit vergangenem Freitag seien keine neuen Verdachtsfälle gemeldet worden, sagte eine Sprecherin des Landratsamts Zollernalbkreis am Dienstag. Insgesamt waren dem Gesundheitsamt bis Dienstag 76 Menschen gemeldet worden, die die Symptome der Erkrankung zeigten - bei 57 Menschen wurde die Infektion im Blut durch Laboruntersuchungen nachgewiesen. Erkrankt sind ausschließlich Menschen, die im Raum Albstadt-Tailfingen wohnen oder sich in der Gegend aufgehalten hatten.

In schweren Fällen kommt es zu Lungen-, Leber und Herzentzündungen

Etwa die Hälfte der Infektionen durch Q-Fieber führe zu keinen oder nur leichten grippeähnlichen Symptomen, hieß es in einer Mitteilung des Landratsamts. In schwereren Fällen könne es jedoch zu Lungen-, Leber-, und Herzentzündungen kommen. Der Erreger verbreitet sich demnach über Staub und Wind, Menschen stecken sich über die Atemluft an.

In den seltensten Fällen - nur etwa bei Bluttransfusionen - sei der Erreger von Mensch zu Mensch übertragbar, erklärte die Behördensprecherin. Das Landratsamt geht davon aus, dass die Fiebererkrankung von einer Schafherde übertragen wurde.

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