Preußische Offiziersschulung ist Grundlage für Tabletopspiele

SWP 19.04.2012

Das Wort "Tabletop" kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt "Tischplatte". Ähnlich wie beim Schach werden auch Tabletopspiele auf einem Brett gespielt - auch wenn dieses mit einer Fläche von rund zwei Quadratmetern deutlich größer ist. Schon vor Jahrhunderten gab es die Vorgänger der heutigen Fantasy-Games: Mit Zinnsoldaten und fiktiven Schlachtsituationen wurden preußische Offiziere im strategischen Denken geschult.

Die Spielbretter werden mit verschiedenen, meist beweglichen Geländestücken ausgestattet, um realistische Situationen für die Schlachten zu schaffen. Die Spieler haben dadurch auch mehr Freiheit in ihren taktischen Möglichkeiten. Um die Figuren einzusetzen, muss der Spieler mit Punkten "bezahlen". Je besser die Figur ist, desto teurer wird sie. Je nach Art des Spiels benötigt der Tabletop-Spieler größere oder kleinere Figurenarmeen. Außerdem werden mehrere Würfel sowie ein Maßband benötigt. Ein dickes Buch mit den Spielregeln sorgt bei Unklarheiten für Abhilfe.

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