Am Sonntagmorgen bebte im Zollernalbkreis erneut die Erde. Der Landeserdbebendienst gibt die Stärke mit 1,9 auf der Richterskala an. Vereinzelt wurde der schwache Rüttler um 9.32 Uhr wahrgenommen, unter anderem in Balingen und Hechingen.
Der ersten automatischen Auswertung des Landeserdbebendienstes zufolge lag das Epizentrum bei Albstadt, etwas südlicher als die bisherigen spürbaren Beben im Dezember. Mutmaßlich dürfte es sich jedoch auch bei dem Beben am Sonntagmorgen um ein Nachbeben des verhältnismäßig starken Rüttlers vom 1. Dezember bei Jungingen gehandelt haben, schreibt das Fachportal erdbebennews.de, das die Stärke mit 2,2 angibt. Die Universität Straßburg hat die Magnitude 2,3 ermittelt.

Vorletztes Beben ereignete sich am Ersten Weichnachtsfeiertag

Zuletzt hatte es am ersten Weihnachtsfeiertag ein mutmaßliches Nachbeben mit vergleichbarer Stärke gegeben (wir berichteten).
Dr. Stefan Stange, Chef des Landeserdbebendienstes im Regierungspräsidium Freiburg, hatte jüngst angekündigt, eine weitere Messstation auf dem Irrenberg bei Pfeffingen einzurichten, um die Vorgänge zwischen Albstadt-Scherzone und Hohenzollerngraben noch besser erforschen zu können.

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