„Wir werden am 25. Juli eröffnen, es gibt keinen Stopp mehr“, sagte Real-Sprecher Markus Jablonski im Pressegespräch am Donnerstag. Es stehe zwar fest, dass Metro Real verkaufen wolle. Wann und in welcher Form das geschehen werde, wisse auch er noch nicht.

Bislang gebe es nur eine Richtung: das Projekt umsetzen. Jablonski hält es für ausgeschlossen, dass bereits im Herbst ein anderes Logo an dem Gebäude hängt.

Auch Joachim Feyrer, Geschäftsführer der Investorenfirma FSP Immobilien ist zuversichtlich. „Wir haben einen langfristigen Mietvertrag mit Real geschlossen“, so Feyrer. Dieser sei schon vor Baubeginn unterzeichnet worden.

Zwar gebe es auch Ausstiegsklauseln, das müsste gegebenenfalls aber juristisch geklärt werden, so Feyrer. Aktuell freuen sich alle Beteiligten erst einmal auf die Eröffnung des neuen Marktes in der Lange Straße 24.

„Ich bin froh, dass wir soweit sind“, sagte Jablonski. Man liege voll im Zeitplan. Ab dem 25. Juli soll man auf Gehrn wieder Lebensmittel und auch Non-Food-Artikel einkaufen können. „Wir starten in Balingen mit unserem neuesten Konzept“, erklärte Martin Laue, Vertriebsverantwortlicher von Real. Dieses lehnt sich an die Idee einer Markthalle an.

Wenn man den Markt betritt, steht man künftig mitten in einem Gastronomiebereich. Auf der linken Seite wird die Bäckerei Schneckenburger ihre Produkte verkaufen. Gegenüber soll es eine Grillstation geben und rechts eine Sushi-Bar.

Der sogenannte „Ultrafrische-Bereich“ schließt sich direkt an. Rings um die Obst- und Gemüseinseln befinden sich die Bedientheken mit Fleisch, Wurst, Käse und Fisch. Das Besondere daran: Man kann dort nicht nur frische Waren kaufen, sondern sie sich auch vor Ort von Köchen zubereiten lassen und das Gericht dann entweder direkt im Markt essen oder mit nach Hause nehmen.

„Dort sind ausgebildete Fachkräfte, die das vor den Augen der Kunden zubereiten“, erklärte Jablonski. Damit wolle man sich deutlich von anderen Supermärkten abheben, so Martin Laue.

Dennoch soll der neue Real-Markt auf Gehrn kein Gourmettempel werden, wie Ralf Grießer, Bereichsleiter Strategie und Immobilien bei Real, betonte. Für alle Preisniveaus soll es ein Angebot geben.

Vom Gastronomiebereich geht es zu den weiteren Lebensmitteln, die sich auf eine Fläche von 1400 Quadratmetern verteilen. Anschließend wird man im neuen 3300 Quadratmeter großen Markt zu den Non-Food-Artikeln geführt. „Der Kunde wird das, was bisher da war, auch wieder finden“, erklärte Martin Laue. Auch Fernseher und Co. wird es wieder geben.

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Foto: Lydia Wania-Dreher

Balingen, 11.04.2019Neuer Balinger Real-Markt öffnet am 25. Juli: das Konzept im Überblick

Obwohl der Verkauf der ganzen Supermarktkette kurz bevor stehen soll, hält das Unternehmen an dem Standort Balingen fest. Die Verantwortlichen stellten am Donnerstag ihr Konzept für die Lange Straße 24 vor.

„Wir werden am 25. Juli eröffnen, es gibt keinen Stopp mehr“, sagte Real-Sprecher Markus Jablonski im Pressegespräch am Donnerstag. Es stehe zwar fest, dass Metro Real verkaufen wolle. Wann und in welcher Form das geschehen werde, wisse auch er noch nicht.

Bislang gebe es nur eine Richtung: das Projekt umsetzen. Jablonski hält es für ausgeschlossen, dass bereits im Herbst ein anderes Logo an dem Gebäude hängt.

Auch Joachim Feyrer, Geschäftsführer der Investorenfirma FSP Immobilien ist zuversichtlich. „Wir haben einen langfristigen Mietvertrag mit Real geschlossen“, so Feyrer. Dieser sei schon vor Baubeginn unterzeichnet worden.

Zwar gebe es auch Ausstiegsklauseln, das müsste gegebenenfalls aber juristisch geklärt werden, so Feyrer. Aktuell freuen sich alle Beteiligten erst einmal auf die Eröffnung des neuen Marktes in der Lange Straße 24.

„Ich bin froh, dass wir soweit sind“, sagte Jablonski. Man liege voll im Zeitplan. Ab dem 25. Juli soll man auf Gehrn wieder Lebensmittel und auch Non-Food-Artikel einkaufen können. „Wir starten in Balingen mit unserem neuesten Konzept“, erklärte Martin Laue, Vertriebsverantwortlicher von Real. Dieses lehnt sich an die Idee einer Markthalle an.

Wenn man den Markt betritt, steht man künftig mitten in einem Gastronomiebereich. Auf der linken Seite wird die Bäckerei Schneckenburger ihre Produkte verkaufen. Gegenüber soll es eine Grillstation geben und rechts eine Sushi-Bar.

Der sogenannte „Ultrafrische-Bereich“ schließt sich direkt an. Rings um die Obst- und Gemüseinseln befinden sich die Bedientheken mit Fleisch, Wurst, Käse und Fisch. Das Besondere daran: Man kann dort nicht nur frische Waren kaufen, sondern sie sich auch vor Ort von Köchen zubereiten lassen und das Gericht dann entweder direkt im Markt essen oder mit nach Hause nehmen.

„Dort sind ausgebildete Fachkräfte, die das vor den Augen der Kunden zubereiten“, erklärte Jablonski. Damit wolle man sich deutlich von anderen Supermärkten abheben, so Martin Laue.

Real will sich abheben, aber kein Gourmettempel sein

Dennoch soll der neue Real-Markt auf Gehrn kein Gourmettempel werden, wie Ralf Grießer, Bereichsleiter Strategie und Immobilien bei Real, betonte. Für alle Preisniveaus soll es ein Angebot geben.

Vom Gastronomiebereich geht es zu den weiteren Lebensmitteln, die sich auf eine Fläche von 1400 Quadratmetern verteilen. Anschließend wird man im neuen 3300 Quadratmeter großen Markt zu den Non-Food-Artikeln geführt. „Der Kunde wird das, was bisher da war, auch wieder finden“, erklärte Martin Laue. Auch Fernseher und Co. wird es wieder geben.

Das Angebot basiere auf den Produkten, die schon früher im Balinger Markt nachgefragt wurden, so Laue. Klar ist jedoch, dass die Fläche für Non-Food-Artikel nicht mehr ganz so groß wie früher sein wird, als Real in der Langen Straße noch zwei Häuser unterhielt.

Daher werden nicht alle Bereiche „bis in die Tiefe“ angeboten. Der Kunde habe jedoch die Möglichkeit, weitere Produkte von Real in dessen Onlineshop zu bestellen.

Neu wird die Anordnung der Kassen sein. Diese werden beim Eintreten in den Markt nicht frontal zu sehen sein, sondern nur von der Seite. „Am Anfang soll ein inspirierender Einkauf stehen“, erklärte Ralf Grießer. Und Kassen würden negativen Stress auslösen.

Insgesamt soll der neue Real-Markt Lust zum Einkaufen und Verweilen machen. Doch nicht nur viele Kunden sind bereits gespannt auf das neue Warenhaus. „Die Mitarbeiter freuen sich schon“, sagte Ralf Grießer.

„Wir haben die Mitarbeiter im Großen und Ganzen behalten“, erklärte Markus Jablonski. Rund 60 der 80 Mitarbeiter seien noch da. Sie arbeiteten derzeit in anderen Märkten oder hatten eine Betriebsvereinbarung geschlossen und so aktuell Freizeit.

Bei einigen sei der Vertrag auch ausgelaufen oder sie hätten auf eigenen Wunsch eine neue Arbeit begonnen. „Keiner hat seinen Arbeitsplatz verloren“, so Grießer. Zudem werden für den Balinger Markt 30 neue Mitarbeiter eingestellt.