Zollernalbkreis Neue Rekordzahlen für den Tourismus

Ein Besuchermagnet der Schwäbischen Alb: die Burg Hohenzollern.
Ein Besuchermagnet der Schwäbischen Alb: die Burg Hohenzollern. © Foto: Holler
Zollernalbkreis / hz 14.03.2018
Die Schwäbische Alb als Tourismus-Region wächst in Baden-Württemberg am schnellsten.

Für das Jahr 2017 kann die Alb die größte Steigerung bei den Tourismuszahlen innerhalb des Bundeslandes verzeichnen. Sowohl mit den rund 5,6 Millionen Übernachtungen (plus 4,9 Prozent) als auch bei den über 2,5 Millionen touristischen Ankünften (plus 7,3 Prozent) liegt das Wachstum deutlich über dem Durchschnitt in Baden-Württemberg (Übernachtungen:  plus 1,7 Prozent, Ankünfte:  plus 3,1 Prozent).

Auch für Gäste aus dem Ausland entwickelt sich das landschaftlich und urzeitlich einzigartige Mittelgebirge zu einem immer beliebteren Reiseziel. Mehr als 923 000 Übernachtungen (plus 5,6 Prozent) und über 442 000 Ankünfte (plus 9,1 Prozent) aus dem Ausland in 2017 sprechen für ein ansteigendes internationales Interesse.

Die stärksten Reisemonate waren die Sommermonate von Juni bis September, in denen die Region jeweils über 500 000 Übernachtungen monatlich erreicht hat. Der Geschäftsführer des Schwäbische Alb Tourismus, Louis Schumann, zeigt sich zufrieden mit den neuesten Zahlen und nennt Gründe: „Die Entwicklung manifestiert das Bild der Schwäbischen Alb als Shootingstar im Deutschland-Tourismus. Zum Aufschwung beigetragen haben diverse medienwirksame Auszeichnungen wie das 5. Unesco-Prädikat der Region für die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst sowie die Adelung des Unesco-Biosphärengebiets Schwäbische Alb als nachhaltigste Tourismusregion Deutschlands durch das Bundesumweltministerium.“