Seine Familie lag Hans Rogg sehr am Herzen und für das Unternehmen war er ständig engagiert. Jetzt ist er im Alter von 88 Jahren gestorben.

Der Unternehmer Hans Rogg zeichnete sich durch sein fundiertes Handeln und seine Kompetenz aus. Dabei lagen ihm seine Familie, sein Unternehmen Möbel Rogg, die jungen Menschen und deren Ausbildung und die Vereine wie auch die sozialen Einrichtungen sehr am Herzen.

Schwere Schicksalsschläge trafen die Familie

Als aktive Unterstützerin konnte er sich dabei immer auf seine Ehefrau Annemarie verlassen, die bereits vor zwei Jahren starb. Überhaupt war das Schicksal nicht immer gnädig mit der Familie Rogg, starb doch Sohn Matthias im Kindesalter bei einem Unfall wie auch Sohn Jochen erst kürzlich bei einem Motorradunfall.

Doch wie schon sein ganzes Leben lang ließ sich Hans Rogg nicht beirren, stand zur Familie und der Entwicklung des Unternehmens. Geboren wurde er im Jahr 1931 in Neu-Ulm und wuchs mit zwei Geschwistern auf. Nachdem die Familie nach Balingen in die Behrstraße umgezogen war, absolvierte Hans Rogg eine Ausbildung an der Höheren Handelsschule in Ebingen. Dort lernte er auch seine spätere Ehefrau Annemarie, geborene Ammann, kennen und geheiratet wurde 1956 auf dem Palmbühl. Das Ehepaar hatte drei gemeinsame Kinder.

1973 übernahm Hans Rogg die Geschäftsführung

Schreinermeister Karl Rogg hatte im Jahr 1938 die Möbelwerkstatt gegründet. Im Jahr 1973 übernahm Hans Rogg die Geschäftsführung. Von seinem Vater hatte er das Handwerk von der Pike auf gelernt. Und seine weiteren Entscheidungen waren von Erfolg gekrönt, auch mit der Gründung der jungen Linie Rogg‘n Roll. Für seine unternehmerische Leistung wie auch für seinen menschlichen Umgang erhielt er aus der Hand der aus Balingen stammenden Landeswirtschaftsminsterin Nicole Hoffmeister-Kraut die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Schon im Jahr 2006 wurde ihm eine Würdigung zuteil, die ihn persönlich sehr berührte, nämlich den Ehrenring der Stadt Balingen. Der Stadt, in der er groß geworden war.

Einsatz für Vereine und Institutionen

Es war dies auch die Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz für Vereine, Einrichtungen und Institutionen, die er allesamt unterstützte. Aber darüber hinaus waren seine fünf Enkelkinder sein ganzer Stolz. In der wenigen Freizeit widmete er sich der Familie, oder war aktiv im Kegelclub, mit dem er und seine Frau viele Reisen unternahmen, was eine Leidenschaft des Ehepaares war und viele davon wurden auch von ihnen selbst organisiert.

Immer ein offenes Ohr

Ein Anliegen in all diesen Jahrzehnten unternehmerischen Handels war ihm die Jugend und deren Ausbildung. Auch habe er immer ein offenes Ohr für alle neuen Entwicklungen gehabt und war interessiert an allen Innovationen und deren Umsetzung im eigenen Unternehmen.

Die Trauerfeier ist am 9. Oktober

Dafür wurde er sehr geschätzt. Die Trauerfeier findet am 9. Oktober um 13 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in Balingen statt.

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