Ortsvorsteher Hans-Jürgen Weger machte seinem Unmut in der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vor zahlreichen Zuhörern in der Festhalle Luft. Rund um Loreto habe die staatliche Forstverwaltung im Februar riesige Mengen an Holz in den eigenen Wäldern eingeschlagen und dabei die Feldwege in Schlammwüsten verwandelt und auch beschädigt. „Das war, als gäbe es kein Morgen“, meinte Weger erbost. Auch andere Binsdorfer hätten ihn auf die durch die schweren Fahrzeuge beschädigten Wege hingewiesen, die Weger fotografiert hat.

Bürgermeister hat interveniert

„Ich habe Bürgermeister Oliver Schmid informiert, der interveniert hat“, informierte der Ortsvorsteher. Das Land habe zugesichert, dass die ramponierten Wege in den Gewannen Kesselberg-Sommerhalde,  Kesselberg-Winterhalde und Unterer Winkel nach dem Abschluss der Arbeiten wieder hergerichtet werden. „Man hätte es wenigstens ankündigen können“, wetterte Weger. Gerhard Mozer pflichtete ihm bei: „So einen Einschlag habe ich in 65 Jahren noch nicht erlebt.“ Das Land habe nicht nur Käferholz, sondern auch hochwertige Bäume in großen Mengen gefällt.

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