Rosenfeld/Vöhringen Jakobsweg wird zum Albtraum

Herbert Noack hält seinen Debütroman, "Albtraum Jakobsweg", in den Händen. Der gebürtige Rosenfelder hat dafür schon Lob erhalten.
Herbert Noack hält seinen Debütroman, "Albtraum Jakobsweg", in den Händen. Der gebürtige Rosenfelder hat dafür schon Lob erhalten. © Foto: Privat
Rosenfeld/Vöhringen / ROSALINDE CONZELMANN 24.03.2015
Herbert Noack ist immer wieder Pilger auf dem Jakobsweg. Dort ist ihm auch die Idee gekommen, einen Roman zu schreiben. Doch statt das Pilgern als Traum zu schildern, schrieb er einen Albtraum auf.

Für seinen Debütroman hat der gebürtige Rosenfelder, der heute mit seiner Familie in Vöhringen lebt und im Qualitätsmanagement arbeitet, schon fachliches Lob bekommen. So schreibt eine Rezensentin: "Noack ist ein lesenswertes Buch gelungen. Es ist kurzweilig, spannend und informativ."

Im Gespräch mit unserer Zeitung fasst Noack kurz zusammen, worum es in dem Buch geht: Die Romanhelden Franz und Sarah wollen sich einen lang gehegten Traum erfüllen und möchten den Jakobsweg pilgern bis nach Santiago de Compostela. Nie hätten sie daran gedacht, dass der Pilgerweg zu einem Albtraum werden könnte. "Heiß und kalt kann einem bei den Abenteuern werden, die die beiden erleben und die sie nicht nur einmal in Todesgefahr bringen", erzählt der Autor, der auch vielen Balingern noch bekannt sein dürfte. Denn als Inhaber des "Garbe - Frischdienst" tourte er mit seinem Verkaufswagen, der mit frischen regionalen Lebensmitteln aus biologischem Anbau beladen war, Tag für Tag durch den ganzen Zollernalbkreis. Gemeinsam mit seiner Ehefrau hat der Vöhringer vor etwa zwölf Jahren das Pilgern als Freizeitbeschäftigung für sich entdeckt und ist zwischenzeitlich, nach vielen Etappen, auf dem berühmten Weg in den Pyrenäen angelangt.

"Vieles, was ich bisher auf dem Jakobsweg tatsächlich erlebte, kommt in meinem Roman in einem anderen Zusammenhang vor", erzählt er. So werden in seinem literarischen Erstlingswerk Städte und Orte wie Beuron, Konstanz, Einsiedeln, Rapperswil, Friboug oder Le puy en Velay im französischem Zentralmassiv zu Schauplätzen von teilweise mörderischen Handlungen.

Der frischgebackene Autor hat übrigens noch einen nicht ganz ernst gemeinten Tipp für alle zukünftigen Leser seines Werkes: "Sie sollten das Buch nicht lesen, wenn sie vorhaben, auf dem Jakobsweg zu pilgern. Denn es könnte durchaus sein, dass Sie nach der Lektüre keine Lust mehr darauf haben, weil ihnen das Vorhaben als zu gefährlich erscheint."

Im Buchhandel und Internet

"Albtraum Jakobsweg" ist in Balingen in der Buchhandlung Rieger oder im Klosterladen auf dem Kirchberg erhältlich. Nähere Hinweise zum Buch finden Interessierte auch auf der Homepage www.herbert-

noack.de.

SWP

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