Kommunales In Onstmettingen wird für Kinder und Senioren geplant

Auf Hohberg in Onstmettingen wird das Engstinger Servicehaus Sonnenhalde ein Pflegeheim mit 90 Pflegeplätzen bauen. Baubeginn soll Mitte/Ende 2018 sein.
Auf Hohberg in Onstmettingen wird das Engstinger Servicehaus Sonnenhalde ein Pflegeheim mit 90 Pflegeplätzen bauen. Baubeginn soll Mitte/Ende 2018 sein. © Foto: Privat
Von Holger Much 11.01.2018

In vermutlich knapp zwei Jahren wird es in Onstmettingen ein zweites Pflegeheim für Senioren geben. Der vorgesehene Platz hierfür befindet sich in der Lichtensteinstraße auf Hohberg. Das Servicehaus Sonnenhalde aus Engstingen möchte dort, so bestätigt die Stadtverwaltung, ein großes Pflegeheim bauen. Noch steht an geplanter Stelle das Gebäude der Kindertagesstätte Lichtensteinstraße.

Die Stadt, so berichtet Albstadts Baubürgermeister Udo Hollauer, hat das Gelände bereits verkauft. Das Servicehaus wird Betreiber des Hauses sein. Die Ten Brinke Group aus den Niederlanden ist Eigentümer und Bauherr.

„Wir sind wirklich froh, mit Richard Wolfframm, dem Geschäftsführer des Servicehauses Sonnenhalde, einen verlässlichen Partner gefunden zu haben“, sagt Udo Hollauer. Auch das Gelände auf Hohberg sieht er als idealen Platz für ein solches Projekt an. Auch der Onstmettinger Ortschaftsrat, bestätigt Ortsvorsteher Siegfried Schott, hat die Planungen durchweg positiv aufgenommen. Wann genau das Kindergartengebäude abgerissen werden soll, steht momentan noch nicht fest. Mit dem Bau des Pflegeheimes könnte Mitte/Ende 2018 begonnen werden, mit einer endgültigen Fertigstellung könnte zum momentanen Zeitpunkt der Planungen vermutlich 2020 gerechnet werden. Auf die große Grünfläche neben dem Kindergartengelände, den alten Bolzplatz, hat das Servicehaus Sonnenhalde immerhin eine Option, dort könnten eventuell Gebäude für seniorengerechtes Wohnen entstehen.

Nicht ansatzweise so konkret sind die Planungen für eine Kindertagesstätte in Onstmettingen. Aktuell wird noch überlegt, bestätigt Onstmettingens Ortsvorsteher Siegfried Schott, wo diese ihren endgültigen Platz finden könnte. Im Fokus der Überlegungen steht aktuell ganz grob das Gelände rund um Festhalle, Schule und Kindergarten. Laut Siegfried Schott steht dabei der Gedanke Pate, dass dann viele Bildungseinrichtungen auf einen Platz und die Wege kurz wären. Sollte die moderne Kita, die sich Schott nach dem Muster der ebenfalls noch neuen Tailfinger Kita Veilchenweg vorstellen könnte, irgendwann komplett fertig gebaut sein, dann würden die beiden Kindertagesstätten Johannes-Raster-Straße und Eberhardstraße geschlossen.