Zollernalbkreis IG Metall kritisiert TTIP

Zollernalbkreis / SWP 21.10.2015

Der Gewerkschaftstag und TTIP standen im Mittelpunkt der dritten Delegiertenversammlung der IG Metall Albstadt. Die IG Metall, so der 1. Bevollmächtigte Walter Wadehn, lehne die Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) ab. Die IG Metall kritisiere besonders den Investitionsschutz für ausländische Investoren sowie die geplante weitere Liberalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Weder TTIP, noch CETA böten einen effektiven Schutz von Arbeit- und Sozialstandards. Der erhoffte Arbeitsplatzaufbau sei propagandistisch begründet und wenig glaubhaft.

Christian Steffen von der Bezirksleitung nannte als wichtigste Ziele die Tarifbindung und -autonomie in der Metall- und Elektroindustrie auszubauen. Die IG Metall stehe klar zum Grundsatz der Tarifeinheit in einem Betrieb. Die Spaltung der Belegschaften sei eine Schwächung der Interessensvertretungen. Geleistete Arbeitszeit dürfe nicht mehr verfallen. Für Teilzeitbeschäftigte müsse es ein verlässliches Rückkehrrecht in Vollzeit geben.

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