Mit 14 Fahrzeugen und 32 Helfern war das DRK-Zollernalb am Donnerstagmittag zur Lauwasenschule geeilt. Die Meldung des Schulleiters um 12.30 lautete, sechs Kinder fühlten sich unwohl und hätten erbrochen.

Da die Ursache für diese mehrfach aufgetretene Erkrankung nicht klar war, wurden sämtliche Sicherheitsmaßnahmen für ein Seuchenszenario in Gang gesetzt. Auch weil eine erste Nachricht lautete, dass einige Kinder gerade vom Schwimmunterricht aus dem Hallenbad zurück gekehrt seien.

Einsatzkräfte legen Schutzkleidung an

Nicht nur das DRK war mit etlichen Rettungswagen und drei Notärzten, darunter die Leitende Notärztin Katharina Maurer, vor Ort, sondern auch etliche Streifenwagenbesatzungen der Polizei, die den Platz um die Schule absicherten. Viele der Rettungskräfte hatten zur Sicherheit Schutzkleidung angelegt, um eine Kontaminierung zu vermeiden.

Zwei Kinder werden in Kliniken gebracht

Hinzugezogen wurde auch der Balinger Kinderarzt Dr. med. Omar-Esteban Fernandez Salguiero, der die Kinder untersuchte, aber keine größere akute Gefahr feststellen konnte, worauf Entwarnung gegeben wurde.

Zwei der Kinder kamen zur weiteren Überwachung in die Kinderkliniken nach Reutlingen und Tübingen. Die anderen vier Kinder durften mit ihren Eltern wieder nach Hause. Der stellvertretende DRK-Kreisbereitschaftsleiter Heiko Lebherz erklärte gegenüber der Presse, die Einsatzkräfte würden wieder abgezogen.

Schwimmbadbesuch war wohl nicht Schuld

Kinder, die sich auch später unwohl melden würden, sollten von ihren Eltern zum eigenen Kinderarzt gebracht werden, so es denn die Situation erfordere. Ein Zusammenhang zwischen der Übelkeit und dem Besuch des Schwimmbades könne nicht festgestellt werden, da handele es sich wohl um einen Zufall, da es einigen Kindern schon vorher schlecht geworden war.

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