Zollernalbkreis GEW auf einer Reise durch Kaiserstädte

Die GEW-Mitglieder mit Partnern vor der Mainzer Kirche St. Stephan.
Die GEW-Mitglieder mit Partnern vor der Mainzer Kirche St. Stephan. © Foto: Bernd Ullrich
Zollernalbkreis / Von Bernd Ullrich 29.06.2018
Mitglieder der Lehrergewerkschaft, vornehmlich aus Hechingen und der Umgebung, waren wieder auf Kultur- und Bildungsfahrt.

Der erste Halt der Reise der Lehrergewerkschaft galt dem Dom zu Speyer. Der Krönungsmesse von Mozart, gestaltet von Bischof Karl-Heinz Wiesemann, dem Dom­orchester und dem Domchor, schloss sich eine Führung durch den Dom an. Dabei wurde die Erkenntnis gewonnen, dass die Gruppe mit der überaus kompetenten und zuvorkommenden Reisebegleiterin Doris Blübaum das große Los gezogen hatte.

Vom zentral gelegenen Hotel in Köln waren viele Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen. Der am nächsten Tag besuchte Aachener Dom mit der Domschatzkammer birgt einen der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Als ein etwas beklemmendes Kontrastprogramm erwies sich der Besuch des Braunkohlereviers Garzweiler mit den vor dem Abriss stehenden, noch völlig intakten Häusern.

In Schloss Augustusburg bei Brühl, wo sich die Kölner Fürstbischöfe eine prunkvolle Residenz errichten ließen, lud die Bundesrepublik zu Bonner Zeiten ihre Staatsgäste. Im Kölner Dom gab es unter anderem die Fenster von Gerhard Richter, in St. Andreas die von Marcus Lüpertz zu bewundern. Mit dem Mythos und der Historie des Sagenhelden Siegfried und dem Nibelungenlied beschäftigten sich die Gäste aus dem Ländle in Xanten.

Nach dem Besuch des Beethovenhauses in Bonn gab es für eine ganze Reihe von Besuchern ein Wiedersehen mit der Vergangenheit. Im Haus der Geschichte gab es vieles aus der Nachkriegszeit zusehen und damit Dinge, die man von früher her noch kannte. Der Besuch des Arpmuseums in Rolandseck war für Kunstliebhaber ein weiteres Sahnestück. Am Tag der Abreise von Köln wurde der Antoniterkirche mit Skulpturen von Ernst Barlach ein Besuch abgestattet.

Ein weiterer Besuch galt der exquisiten Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums. Eine gut anderthalbstündige Meditation zu den Chagall-Fenstern von St. Stephan in Mainz führte Monsignore Klaus Mayer durch. Die Fenster gäben den Impuls, „vom Glauben her den Blick auf Gottes schöne Welt zu bewahren“, war eine seiner Kernaussagen.

Während der Reise kam die Geselligkeit auch nicht zu kurz. Eine Weinprobe, der Besuch einer Brauereigaststätte, beides mit Abendessen, sowie Kabarettbesuch oder Stadtbummel waren gern genutzte Möglichkeiten.

Der Tenor auf die Reise: Es waren sehr harmonische sechs Tage, in denen die kunst- und kulturhungrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer voll auf ihre Kosten kamen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel