Die mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums in Tübingen haben mit der Corona-Impfung in den Pflegeheimen der Region begonnen. Am Mittwoch begannen zwei Teams mit der Impfung von Heimbewohnern und Pflegepersonal im Zollernalbkreis.

Gestartet wird bewusst in kleiner Einrichtung

Bewusst sei für den Impfstart eine kleinere Pflegeeinrichtung ausgewählt worden, informiert Sonja Huber von der Regionalleitung der Stiftung Liebenau. Auch für die Stiftung Liebenau mit Sitz in Meckenbeuren sei die Einrichtung in Straßberg das erste von insgesamt 34 Häusern, in welchen mit der Schutzimpfung gegen das Corona-Virus begonnen wird.

24 Bewohner lassen sich impfen

Im Haus der Pflege in Straßberg wurden bereits im Vorfeld alle Bewohner informiert und auch befragt, ob sie sich impfen lassen wollen. 24 der insgesamt 30 Bewohnerinnen und Bewohner haben ihr Einverständnis erteilt, sei es persönlich oder durch Familienangehörige. Die erste von insgesamt zwei notwendigen Spritzen erhielten auch sechs Mitarbeitende des Pflegepersonals.

Hat’s weh getan? Awa!

Gertrud Ruf ist mit ihren 97 Jahren immer sehr rüstig. Sie arbeitet auch im Heimbeirat der Einrichtung mit. Sie habe sich ganz bewusst für die Impfung entschieden, erzählt die Seniorin. Ob der Piks weh getan hat? Gertrud Ruf winkt mit einem Lächeln ab und fügt ein schwäbisches „awa“ an, was so viel wie „ach was, überhaupt nicht“, bedeutet.

Zweiter Termin folgt Mitte Januar

Gut drei Stunden hat der Einsatz der beiden mobilen Impfteams in Straßberg gedauert. Für den wirksamen Schutz ist eine zweite Impfung notwendig.
Ärzte und medizinisches Personal werden daher am 20. Januar erneut im Haus der Pflege in Straßberg mit umfangreichem Equipment vorfahren und die zweite Impfung vornehmen.

Für fünf Landkreise zuständig

Das Zentrale Impfzentrum in Tübingen und die mobilen Impfteams sind zuständig für die Kreise Tübingen, Reutlingen, Calw, Sigmaringen, den Zollernalbkreis und den Bodenseekreis. Mit der Impfung sind als erstes Pflegedienstmitarbeiter sowie über achtzigjährige Menschen in den Alters- und Pflegeheimen dran.

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