"Keine gravierenden Mängel in der Dokumentation, die zu Zweifeln an der ordnungsgemäßen und schadlosen Verwertung der Materialien im Lärmschutzwall Hechingen führen." So lautet das Ergebnis der Untersuchungen, die das Landratsamt beim Bau des Hechinger Erdwalls gestern verkündete. Ausgelöst worden waren die Überprüfungen vor einigen Wochen, nachdem wir darüber berichtet hatten, dass auch der Erdaushub einer alten wilden Müllkippe nahe der Balinger Kläranlage in den Erdwall an der B27 bei Hechingen eingebaut worden war. Ein Mitarbeiter der mit der Entsorgung des Balinger Aushubs beauftragten Firma hatte diese Endlagerung für das gesamte Material genannt. Allerdings war ein Teil davon der so genannten Deponieklasse II zugeordnet worden, was zur Folge hatte, dass dieses Erdreich auf keinen Fall in den Wall hatte eingearbeitet werden dürfen. Stattdessen war es auf eine entsprechende Deponie zu bringen. Das ist laut Landratsamt auch geschehen, denn: "Die ordnungsgemäße Entsorgung des DK-II-Materials aus dem Bauvorhaben Regenüberlaufbecken Engstlatt auf einer dafür zugelassenen DK-II-Deponie wurde durch die dortige Behörde bestätigt."