Mössingen Eine Auszeit für die Lebenserfahrung

Thorben, Nina und Yannick (v.l.) mit dem Rucksack der KBF für die neuen FSJler. Zunächst mit einer KBF-Survival-Ausstattung gefüllt, soll der Beutel später viele gute Erinnerungen beinhalten.
Thorben, Nina und Yannick (v.l.) mit dem Rucksack der KBF für die neuen FSJler. Zunächst mit einer KBF-Survival-Ausstattung gefüllt, soll der Beutel später viele gute Erinnerungen beinhalten. © Foto: KBF
Mössingen / SWP 14.09.2018
100 junge Frauen und Männer beginnnen ihr Freiwilliges soziales Jahr und ihren Bundesfreiwilligendienst bei der KBF.

Es ist ein neuer Lebensabschnitt für die 100 jungen Männer und Frauen, die sich an diesem Morgen in der Dreifürstensteinschule in Mössingen eingefunden haben. Sie alle beginnen ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der Körperbehindertenförderung (KBF) Neckar Alb und die Aufregung darüber war im Raum zu spüren. Hoffnungen, Erwartungen, Nervosität und Vorfreude auf das Neue brachten die jungen Menschen mit. „Sie zeigen soziales Engagement für Schwächere in Zeiten, in denen dies nicht selbstverständlich ist“, sagte Geschäftsführer Klaus Barthold bei der Begrüßung und hob damit den hohen Stellenwert des Freiwilligendienstes in der Gesellschaft hervor. Doch auch persönlich profitiere man von der Erfahrung im sozialen Bereich. Ein FSJ könne neue Perspektiven schaffen, so Barthold.

Ein praktischer Beutel

Mit dem Slogan „Auszeit mal anders“ hatte die KBF für die neuen FSJ und BFD geworben, denn bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr handle es sich zwar um eine Auszeit von Schule, Studium oder Ausbildung, „allerdings nicht um eine Auszeit vom Lernen“, so Barthold. Und deshalb sei diese „Auszeit“ so anders und auch so speziell. „Sie werden für das Leben lernen. und Verantwortung für andere übernehmen. Sie werden aber auch Zeit haben, Erfahrungen zu gewinnen sowie Zeit, um sich selbst zu orientieren.“ Daneben seien der Spaß an der Tätigkeit sowie die Zeit für neue Freunde in einem Freiwilligen Sozialen Jahr wichtig.

„Ich hoffe, dass Sie viele gute Erinnerungen aus diesem Jahr am Ende einpacken können“, sagte Barthold mit Bezug auf den symbolischen Wert des Willkommenspaketes, das die KBF für die Neuankömmlinge vorbereitet hatte. Ein blauer Turnbeutel für die Erinnerungen, der nun zu Beginn des FSJ oder BFD noch mit einer Vesperdose (Zeit für Stärkungen), einer Sonnenbrille (Zeit für Pausen) und einem Coffee-to-go Becher (Zeit für das Aufwachen) gefüllt war. Barthold: „Am Ende nehmen Sie in diesem Beutel hoffentlich viel Gutes mit.“

Die KBF kann derzeit weitere FSJ und BFD Stellen anbieten. Wer sich für eine Tätigkeit interessiert, kann sich in der Zentrale unter der Telefonnummer 07473 377-203 oder per Mail fsj@kbf.de melden.

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