Albstadt Der HGV sucht weiter nach einem Aufhänger

Der HGV Ebingen sucht weiterhin nach einem Aufhänger für den Einkaufssonntag, der am 4. November stattfinden soll.
Der HGV Ebingen sucht weiterhin nach einem Aufhänger für den Einkaufssonntag, der am 4. November stattfinden soll. © Foto: Archivfoto
Albstadt / Dagmar Stuhrmann 04.09.2018

Eigentlich schien alles in Butter zu sein: Eine Fasnetsmesse sollte wieder den vom Regierungspräsidium geforderten Aufhänger für den geplanten verkaufsoffenen Sonntag am 4. November in Albstadt liefern. Dann jedoch setzte die Narrenzunft den HGV überraschend darüber in Kenntnis, dass die Messe nicht stattfinden werde. Damit hatte der Ebinger Handels- und Gewerbeverein ein Problem: Mit dem wegfallenden Aufhänger war der verkaufsoffene Sonntag gefährdet. Also suchte man nach Alternativen. Die Idee war, genügend Sponsorengelder von den Mitgliedern zusammenzubekommen, um einen Mittelaltermarkt auf die Beine stellen zu können.

Mangelnde Unterstützung

Wie nun aber zu erfahren war, ist dies nicht geglückt: Es sei aufgrund der mangelnden Unterstützung der Mehrheit der angeschriebenen Mitglieder nicht gelungen, in der Kürze der Zeit eine überregionale Veranstaltung als Aufhänger für dieses Wochenende einzukaufen, heißt es seitens des HGV. Dazu kommt, dass es mit den Mittelaltermarkt-Machern zu einigem Hin und Her um die Machbarkeit und die Voraussetzungen gekommen war, was letztlich dazu führte, dass die HGV-Vorsitzende Manuela Früholz den Marktveranstaltern absagte.

Stellt sich die Frage: Was nun? Derzeit laufen Gespräche in verschiedene Richtungen. Laut Manuela Früholz werde der HGV der Stadt beziehungsweise dem Gemeinderat ein Angebot unterbreiten, in der Hoffnung, dass dieses genehmigungsfähig ist und die Zustimmung des Stadtparlaments erhält. Sollte diese nicht erteilt werden, dann, daran lässt die HGV-Vorsitzende keinen Zweifel, werde der verkaufsoffene Sonntag im November ausfallen müssen, auch weil die Zeit dann zu knapp werde.

Wobei sie sich auch in letzter Zeit verstärkt die Frage stelle, ob das Interesse seitens der Mitglieder an verkaufsoffenen Sonntagen tatsächlich noch in dem Umfang gegeben sei, wie dies vielleicht in der Vergangenheit der Fall war. Was der Vorsitzenden in dieser Situation als aktuelle Möglichkeit vorschwebt, ist die Ausweitung des italienischen Marktes, der ohnehin mit einer ganzen Anzahl von Ständen wieder am 4. November in Albstadt vertreten sein wird. Zusammen mit einigen Streetfood-Trucks und verschiedenen weiteren Attraktionen könnte somit ein „buntes Fest“ in der Marktstraße, kombiniert mit einer Autoschau, entstehen und die Grundlage für einen verkaufsoffenen Sonntag liefern. „Das wäre dann eben kein einzelnes großes Fest, sondern mehrere kleinere, die zusammengelegt aber auch dafür sorgen würden, dass in der Innenstadt ein ansprechendes Angebot für die Besucher gemacht würde.“

Die HGV-Chefin richtet ihren Blick gleichzeitig schon weiter in die Zukunft. Für 2019 könnte sie sich als Begleitprogramm für den verkaufsoffenen Sonntag im Herbst in Zusammenarbeit mit einem heimischen Händler und den Albstädter Traufgänge-Gastgebern ein Weinfest vorstellen.

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