Ebingen Das Kaufwaschcafé liegt nun noch zentraler

Ebingen / Holger Much 14.02.2018
Die Betreiber der Ebinger Einrichtung hat den Umzug von der Gartenstraße an die Ecke Gartenstraße/Bahnhofstraße gefeiert.

Seit Anfang Februar ist das Ebinger Kaufwaschcafé nicht mehr wie bisher in der Gartenstraße 43 zu finden. Die Einrichtung zog einige Häuser weiter in Richtung City und hat seine Räumlichkeiten nun in dem markanten Gebäude an der Ecke Bahnhofstraße/Gartenstraße bezogen, direkt über dem Tedi-Markt gelegen. Der gelungene Umzug und der neue Standort wurden offiziell gefeiert.

„Das Kaufwaschcafé kann seine Erfolgsgeschichte weiterschreiben“, freute sich Pfarrer Walter Schwaiger. Dem stimmten alle Gäste sowie die Betreiber aus vollstem Herzen zu. Das Gemeinschaftsprojekt von evangelischer Kirchengemeinde und Diakonischer Bezirksstelle hat fünf erfolgreiche Jahre hinter sich. Im November 2012 feierte das Kaufwaschcafé die Eröffnung in der Gartenstraße 43, wo nun aber ein Budget- und Business-Hotel entsteht. Das Kaufwaschcafé entstand damals, erinnerte Albstadts Oberbürgermeister Klaus Konzelmann in seinem Grußwort, quasi als zeitgemäßere Fortführung der ökumenisch geführten Kleiderkammer, die 2011 geschlossen wurde. Das Kaufwaschcafé sei, so betonte der Oberbürgermeister, ein gelebter Akt der Nächstenliebe und ein wichtiges Angebot im sozialen Gefüge der Stadt Albstadt. Dekan Beatus Widmann dankte Kathrin Hödl und Pfarrer Walter Schwaiger von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde sowie Diana Schrade-Geckeler von der Diakonischen Bezirksstelle für ihr Engagement: „Sie leisten Großes für das Gemeinwesen“, betonte er.

Kathrin Hödl selbst dankte neben Architekt Bernd Vosseler auch Ines Conzelmann von der Firma E+H. Conzelmann, in deren Gebäude die Erweiterung der Technologiewerkstatt entstehen soll: die Technologiefabrik (wir berichteten). Der Kontakt sei durch Wirtschaftsförderer Andreas Hödl entstanden. Ines Conzelmann habe einen Großteil der neuen Ladeneinrichtung für das Kaufwaschcafé gespendet.

Dank an motiviertes Team

Zudem dankten Kathrin Hödl sowie Diana Schrade-Geckeler natürlich ihrem motivierten Team von sieben Ehrenamtlichen, ohne die man den Betrieb nicht stemmen könnte. Diana Schrade-Geckeler war so sehr erkältet, dass sie ihre Dankesrede von Petra Hering verlesen lassen musste.

Auf diese Weise gab Diana Schrade-Geckeler bekannt, dass im Ebinger „Monopol-Gebäude“ ein sogenanntes „Haus der Diakonie“ entstehen soll. 2019 hofft man, dort auch die Diakonische Bezirksstelle eröffnen zu können, die nun übergangsweise in der Sonnenstraße zu finden ist. Nach dem offiziellen Teil schauten sich die zahlreichen Gäste in der neuen Einrichtung um, in der Second-Hand-Ware von jedermann gekauft werden kann, Wäsche gewaschen werden kann oder wo man einfach auch eine Tasse Kaffee trinken kann. Wer kein Geld hat, hier einzukaufen, kann Einkaufsgutscheine bei den evangelischen Pfarrämtern, der Diakonie oder dem Landratsamt in Balingen holen.

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