Die Zahl der amtlich bestätigten Covid-19-Fälle in Deutschland ist inzwischen (Sonntagmorgen) auf rund 4600 gestiegen. „Wir müssen weitgehende Maßnahmen zur Eindämmung und Verlangsamung der Ausbreitung ergreifen, um das Klinikum langfristig handlungsfähig zu halten“, sagt Dr. Gerhard Hinger, Vorsitzender Geschäftsführer des Zollernalb-Klinikums.

Besonders schutzbedürftig seien Patienten, die häufig unter schwerwiegenden Erkrankungen leiden und damit zu den Risikogruppen gehören, heißt es weiter in der Mitteilung der Klinik. „Ebenso bedeutend ist der Schutz unserer Mitarbeiter, da diese für die Versorgung erkrankter Personen – unabhängig von Covid-19 – dringend weiter benötigt werden.“

„Corona Task Force“ gegründet

Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitenden vor dem Coronavirus wurde eine Gruppe aus Experten verschiedener Bereiche gebildet. Die sogenannte „Corona Task Force“ des Zollernalb-Klinikums hat aktuell folgende Maßnahmen beschlossen:

Besuche nur noch in dringenden Ausnahmefällen

Wie viele andere Kliniken bereits zuvor hat das Zollernalb-Klinikum beschlossen, Besuche in der Regel zu untersagen. Diese Regelung gilt seit Freitag, 13. März, und bis auf Weiteres. In Einzelfällen (zum Beispiel im Rahmen der Sterbebegleitung oder zur Begleitung eines erkrankten Kindes, Gebärende) kann nach telefonischer Abklärung mit den zuständigen Bereichen über begründete dringende Ausnahmen entschieden werden.

Ambulante Termine werden verschoben

Patienten mit ambulanten Terminen ohne dringende medizinische Notwendigkeit sollen ihren Termin wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Auch interessant: