Die Ansteckung mit dem Coronavirus zieht weitere Kreise in der Schullandschaft des Zollernalbkreises. Nach Fällen in Ebingen und Schömberg hat es nun auch Meßstetten getroffen.
Die positiv auf das Coronavirus getesteten Kinder gehen in drei verschiedene Schulen: das Meßstetter Gymnasium, die Realschule in Meßstetten sowie in die Außenstelle Bueloch der Burgschule Meßstetten.

Fünftklässler ist infiziert

Wie der Schulleiter des Gymnasiums am Mittwochabend per Pressemitteilung bekannt gab, hat sich ein Coronafall bei einem Schüler der Klassenstufe 5 bestätigt. „Die Ansteckung scheint im privaten Umfeld passiert zu sein“, heißt es weiter wörtlich.

Auch Geschwister betroffen

Auf Nachfrage unserer Zeitung gibt Norbert Kantimm weitere Details bekannt. So sollen sich auch Geschwister dieses Fünftklässlers infiziert haben. Und diese gehen in die Realschule Meßstetten sowie in die Burgschule Meßstetten.
Nach der üblichen Rücksprache mit dem Balinger Gesundheitsamt waren die jeweiligen Schulleiter gefordert zu handeln. Am Meßstetter Gymnasium wurden 21 Schüler in Quarantäne geschickt. Sie werden ab Freitag online unterrichtet. Bei den Lehrern gab es keine K2-Kontakte laut Norbert Kantimm.

Klasse 1a in Quarantäne

Aleksandra Kocbek, Schulleiterin an der Burgschule, bestätigt, dass die Klasse 1a – diese ist an der Außenstelle Bueloch – in Quarantäne muss. Eine Lehrkraft, die Kontakt mit dem infizierten Erstklässler hatte, wird ebenfalls geprüft, danach wird das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt Balingen abgestimmt. In der Zweigstelle Bueloch werden 80 der insgesamt 450 Burgschüler unterrichtet.

Zurückhaltend Infos von der Realschule

Wenig Angaben zum Fall an ihrer Schule machte Anja Gauggel, die stellvertretende Schulleiterin an der Meßstetter Realschule auf unsere Nachfrage am Mittwochabend. Einzig die Tatsache, dass einer ihrer Schüler – es ist das dritte Kind der infizierten Familie – sich mit dem Virus angesteckt hat, bestätigt sie.

Bis zu 30 Schüler betroffen

In welche Klassenstufe der Schüler geht, möchte sie ebenso wenig sagen, wie die exakte Anzahl der nun betroffenen Schüler, die Kontakt hatten. „Es handelt sich um eine Klasse; die hat laut Standardgröße bis zu 30 Schüler“, so Anja Gauggel.

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