Seit Freitag, 23. April, gilt in ganz Deutschland laut dem geänderten Infektionsschutzgesetz eine verschärfte Maskenpflicht: Seitdem müssen ab einer Inzidenz über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen auch Fahrgäste in Bussen und Zügen im Verkehrsverbund Naldo FFP2-Masken oder vergleichbare Masken (mit KN95/N95-Standard) tragen, teilt Naldo mit.

OP-Masken reichen nicht mehr aus

Medizinische OP-Masken würden daher nicht mehr ausreichen. Medizinische OP-Masken sind erst wieder erlaubt, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. Diese Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft, heißt es weiter.
Das Fahrpersonal müsse während der Fahrt keine medizinischen Masken tragen, beim Kontroll- und Servicepersonal genügen einfachere medizinische Gesichtsmasken, heißt es in der Pressemitteilung.

Wer von der Pflicht ausgenommen ist

„Naldo bittet seine Fahrgäste, eigenverantwortlich eine dem Inzidenzwert entsprechende Maske mit sich zu führen und sie an den Haltestellen (Bushaltestellen und Bahnsteige) und im Fahrzeug aufzusetzen“, schreibt Naldo.
Ausgenommen von der Maskenpflicht seien Kinder unter 6 Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist, zum Beispiel Asthmatiker.