0,744 Prozent der Menschen im Zollernalbkreis sind oder waren mit dem Coronavirus infiziert. Das klingt nach wenig – gehört aber landesweit zu den Spitzenwerten.
Auf 100 000 Einwohner im Zollernalbkreis kommen laut der Statistik des Robert-Koch-Instituts 744,7 Corona-Fälle (Stand: 24. September). Oder anders formuliert: Eine von 136 Personen trägt oder trug das Virus bereits in sich.
Zum Vergleich: Im baden-württembergischen Landesschnitt kommen 433,6 Corona-Fälle auf 100 000 Einwohner. Auf rund 236 Baden-Württemberger kommt eine Corona-Infektion.
Der Anteil der Corona-Infektionen an der Gesamtbevölkerung liegt lediglich in einem Landkreis höher als im Zollernalbkreis: Im Hohenlohekreis kommen auf 100 000 Einwohner 755,3 Fälle. Einer von 132 Menschen hatte sich in der Vergangenheit infiziert.

Die ganze Region ist stark betroffen

Auch die Nachbarlandkreise sind überdurchschnittlich stark von Corona betroffen. Mit Ausnahme des Landkreises Tuttlingen (431,7 Fälle/100.000 Einwohner) liegen alle über dem Landesschnitt.
Tübingen (669,5 Fälle), Sigmaringen (676,2 Fälle) und Reutlingen (662,3 Fälle) folgen dem Zollernalbkreis gleich auf den Plätzen drei bis fünf im Landkreisvergleich. Auch Freudenstadt (556,2 Fälle) und Rottweil (545,0 Fälle) liegen deutlich über dem Durchschnitt.

Stadtkreis Karlsruhe steht am Ende der Tabelle

Die niedrigste Corona-Belastung auf die Gesamtbevölkerung gesehen gibt es im Stadtkreis Karlsruhe. Dort kommen 211,8 Fälle auf 100 000 Einwohner – nur einer von 472 Einwohnern ist bzw. war infiziert.

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