Bildungsmesse Bildungsmesse „Visionen“ als Impulsveranstaltung

WFG-Chefin Silke Schwenk präsentiert das Recherchetool. Die Website der Visionen ist responsive, das heißt, dass sie für die Anzeige auf mobilen Geräten angepasst ist.
WFG-Chefin Silke Schwenk präsentiert das Recherchetool. Die Website der Visionen ist responsive, das heißt, dass sie für die Anzeige auf mobilen Geräten angepasst ist. © Foto: Jasmin Alber
Balingen / Jasmin Alber 15.09.2017

Die Bildungsmesse „Visionen – Wege nach dem Schulabschluss“ geht vom 21. bis 23. September in die zwölfte Runde. Was genau macht die Messe aus? Worauf dürfen sich die jungen Besucher freuen und von welchen Besonderheiten profitieren sie? Silke Schwenk, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Zollernalbkreis (WFG), unter deren Federführung die Messe stattfindet, gibt im Interview Auskunft.

Die „Visionen“ finden zum zwölften Mal in Folge statt. Frau Schwenk, was genau macht den Erfolg dieser Bildungsmesse aus?

Silke Schwenk: Zunächst einmal gibt es Besonderheiten bei der Organisation. Hinter der Messe steht keine Agentur. Wir als WFG organisieren die „Visionen“ und können uns somit intensiv mit der Planung beschäftigen. Der Profit steht nicht im Vordergrund. Wir sehen die Visionen-Messe als Impulsveranstaltung zur allgemeinen Information – ganz bewusst für Schüler aller Schularten. Sie soll der Orientierung dienen und sozusagen den ersten Auftakt ins Berufsleben darstellen. Deshalb gibt es auch die Vorträge und Podiumsdiskussionen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Wie unterscheidet sich die „Visionen“ von anderen Bildungsmessen?

Was uns von anderen Messen abhebt, ist der direkte Kontakt zu den Schulen. Wir schreiben im Juni immer alle Rektoren im Zollernalbkreis direkt an, laden die Schüler ein und können somit bei der Gruppeneinteilung, die bei uns ebenso einmalig ist, nahezu alle Wünsche berücksichtigen.

Was hat es mit dieser Gruppeneinteilung auf sich?

Um allen Schülern die Chance zu geben, sich umfassend zu informieren, teilen wir den Messebesuch von Schulen ein. So können wir extreme Stoßzeiten und Flauten umgehen. Am Donnerstag sind die Haupt-, Werkreal- und Realschulen dran, am Freitag die allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien. Der Samstag wird gerne von Schülern genutzt, die mit ihren Eltern die Messe besuchen.

Wie genau sieht dann der Messebesuch für die Schulklassen aus?

Der ideale Messebesuch beginnt mit dem Vortrag in der Sparkassen-Arena. Hierhin kommen die Schüler mit ihren Lehrern. Danach gibt es bei einer Podiumsdiskussion mit Auszubildenden Informationen aus erster Hand. Im Anschluss können sich die Gruppen auf dem Messegelände bei den Ständen der Unternehmen aus der Region sowie der Hochschulen und Bildungseinrichtungen umfassend selbst informieren und Fragen stellen. Das Angebot umfasst alle Branchen. Und wir haben dieses Jahr einen absoluten Ausstellerrekord.

Bereiten sich die Schulklassen auf den Besuch vor?

Ja. Die Schulen arbeiten zum einen mit der Messezeitung, die im Unterricht besprochen wird. Zum anderen bereiten sich die Schulklassen mit einer von der WFG zur Verfügung gestellten Powerpoint-Präsentation vor.

Info Geöffnet ist in der Volksbankmesse am Donnerstag und Freitag von 9.30 bis 16. Uhr, am Samstag von 9.30 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei.