Die Fake-News, die in sozialen Medien und Messengerdiensten wie Whatsapp kursieren, beschäftigen auch die Behörden: Im Falle der Falschmeldung über den Schüler in Oberdigisheim sei das Gesundheitsamt tätig geworden, habe die Schule kontaktiert und Recherchen angestellt, berichtet Meßstettens Bürgermeister Frank Schroft. Mit einem klaren Ergebnis: An der Meldung ist nichts dran, sie entstammt der Feder eines anonymen „Spaßvogels“.

„Unanständig und unverantwortlich“

Keinen Spaß versteht Bürgermeister Schroft in dieser Angelegenheit. Auch deshalb, weil sich die Falschnachricht hartnäckig halte. Er kritisiert die anonymen Schreiberlinge, die sich teilweise unter falschem Namen ausgeben, scharf: „Ich finde das unanständig und unverantwortlich“, sagt Schroft.

Optisch eine Nachricht

In der Regel nutzen die Verfasser solcher Fake-News spezielle Internetseiten, mit deren Hilfe auf einfache Weise Nachrichten erstellt werden können. Sie sind optisch auf den ersten Blick nicht von Meldungen seriöser Medien zu unterscheiden. Auf den zweiten Blick allerdings schon: Eine Vielzahl an Rechtschreibfehlern macht häufig stutzig. Dennoch verunsichern derlei Meldungen, die meist als Screenshots durchs Netz geschickt werden, viele. Wie im Falle des angeblich erkrankten Schülers in Oberdigisheim – den es nicht gibt.

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