Das, was den Zuhörern kurz vor den Weihnachtsferien beim Weihnachtskonzert des Gymnasiums Neckartenzlingen in der voll besetzten St. Paulus-Kirche in Neckartenzlingen geboten wurde, war tatsächlich ein musikalisches Fest.

Mehrere Chöre, darunter der Unter- und der Oberstufenchor sowie der Eltern-Lehrer-Chor, die Bläser-Ensembles, die Band und das Orchester des Gymnasiums sangen und musizierten, dass es eine wahre Freude war. Zwei Stunden lang erfüllten die engagierten Musiker im Schein des prächtigen Weihnachtsbaumes die St. Paulus-Kirche mit englisch- und französischsprachigen sowie deutschen Titeln und spannten einen Bogen von frühklassischer Kammermusik bis hin zu swingenden Bigband-Sounds.

Viele Proben hatte es in den Wochen zuvor gegeben. Viel Mühe war aufgewendet worden, um dieses ansprechende Programm zu gestalten. Und so wurden am Ende des Konzerts nicht nur die vielen Musizierenden beklatscht und bejubelt, sondern wohlverdient auch die verantwortlichen Musiklehrer Thomas Löw, Joachim Kromer und Dorothea Risse.

Dass vor allem zur Weihnachtszeit neben der Musik und dem Jubel auch die Stille und die Einkehr ihren Platz haben, zeigte der vierstündige Religionskurs des Gymnasiums durch einen zum Nachdenken anregenden Beitrag. Auch Pfarrer Volker Weber und sein Kollege Ulrich Kopp von der evangelischen Kirchengemeinde betonten dies. Sie würdigten in diesem Rahmen die engagierte Arbeit von Religionslehrer Ekkehard Hirschfeld für den „Raum der Stille“, der zu Beginn des neuen Jahres am Gymnasium Neckartenzlingen eingeweiht werden soll, mit einer Spende von 300 Euro. Auch das war sicher ein Grund zur Freude und zum Jubeln für die Gymnasiasten.

„Ubi sunt gaudia? – Wo sind die Freuden? Nun, nirgends mehr als da, wo die Engel singen und wo die Schellen klingen.“ Das galt zumindest für das diesjährige Weihnachtskonzert des Gymnasiums Neckartenzlingen in überzeugender Art und Weise.

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Schülern besuchen das Gymnasium in Neckartenzlingen. Sie werden von 75 Lehrkräften unterrichtet. Eines der Schwerpunkte ist Musik – was das Weihnachtskonzert eindrücklich zeigt.