Göppingen Riesiger Hefezopf mit Jubiläumszahl

Göppingen / Axel Raisch 23.09.2018

Einen riesigen Hefezopf in Form der Jubiläumszahl 80 hatte die Bäckerinnung zum Tag des Handwerks gebacken. Es war der bildliche Ausdruck dafür, weshalb in Göppingen die Leistungsshow eine Woche später als im restlichen Deutschland stattgefunden hatte. Die Veranstaltung wurde mit dem Landkreisjubiläum zum achtzigsten Geburtstag des Kreises im Stauferpark zusammengelegt. Teil der Ausstellung unter dem Motto „Wir sehen die Menschen“ war auch die Energieagentur des Landkreises.

„Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über Energieeinsparung zu informieren“, riet Landrat Edgar Wolff und lobte das „breite Spektrum“ an Angeboten. Er empfahl, die Aussteller zu „löchern“ und sich Energiespartipps abzuholen. „Energie sparen und den Geldbeutel entlasten“, sah Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid Vorteile für alle Seiten.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkerschaft in der Region Stuttgart, Bernd-Michael Hümer, lobte den Göppinger Verband, da er sich dadurch auszeichne, immer etwas ganz besonderes auf die Beine zu stellen. Dass dies der Handwerkerschaft um Geschäftsführer Alexander Gonzalez auch in diesem Jahr gelungen war, zeigte das Interesse an den zahlreichen, pfiffigen Angeboten.

Beispielsweise hatte die Raumausstatterinnung Göppingen hatte eine 25 Meter Tapetenbahn vorbereitet auf der die Buchstaben der Innung individuell gestaltet werden konnten und zum Abschluss bewertet sowie prämiert wurden, wie Obermeister Daniel Straub erklärte. „1 mit Sternchen, Kreativität voran“, zeigte sich Marion Altmann aus Eislingen begeistert, während sie einen Buchstaben verzierte.

Schlange standen Buben und Mädchen – sowie mancher junggebliebene Erwachsene – beim Angebot der Bauinnung Göppingen. Mit einem kleinen Bagger wollten Kugelschreiber in Rohre balanciert werden. „Es mache Spaß“, nicht nur den Teilnehmern versicherte Lisa-Marie Lang, Auszubildende als Beton- und Stahlbetonbauerin. Nachwuchsgewinnung sei auch ein Motiv des Standes, denn auf den Baustellen würden immer Leute gesucht, sagt die Auszubildende.

Gegenüber wartete bei der Mechaniker-Innung ein Formel 3-Fahrzeug mit Rennsimulator, der jung wie alt anziehe, berichtete Maxine Wiedmann von der Innung. Weitere Attraktionen im Außenbereich der Wertfhalle warben für verschiedene Gewerke und zeigten eindrucksvoll in der Praxis, was Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid zur Eröffnung betont hatte: Das Handwerk sei nicht nur Job, sondern Berufung. Und zutiefst befriedigend, wenn am Abend das Tagwerk, das Geschaffene in Händen gehalten werden könne.

Der Erlös des Hefezopfverkaufs fließe an die Hohenstaufenstiftung, berichtete Schmid.

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