Auch nach mehr als elf Jahren sieht man noch die tiefen Wunden, die der Amoklauf von Winnenden gerissen hat. Wie Opfer, Angehörige und die Schule mit den schweren Erbe umgehen, beleuchten wir in der neuesten Folge „Akte Südwest“. Gemeinsam mit unserem Gast, dem SWR-Reporter Stefan Maier, erzählen wir zum Beispiel die Geschichte von Elena. Elena wird beim Amoklauf am 11. März 2009 schwer verletzt, drei ihrer besten Freundinnen sterben.
Wie geht es der jungen Frau heute, mehr als 11 Jahren nach den traumatisierenden Ereignissen des Amoklaufs? Hat sie den Schmerz verarbeitet? Führt sie ein normales Leben? Über den Fall von Elena sprechen wir in der sechsten Folge von „Akte Südwest, dem Kriminalpodcast der SÜDWEST PRESSE.
Zu Gast ist diesmal der SWR-Reporter Stefan Maier, der zwei Dokumentarfilme über den Amoklauf und seine Folgen gedreht hat. Zuletzt erschien zum zehnten Jahrestag im März 2019 sein Film „Die Wunden des Amoklaufs“, in dem er beschreibt, wie Opfer, Angehörige, Schule, Stadt und Polizei zehn Jahre nach der Tat mit den Folgen umgehen.

Hier gibt es die sechste Folge des Podcasts „Akte Südwest“

Im Podcast berichtet Maier auch davon, wie die Albertville-Realschule mit der Tatsache umgeht, dass ihr Name für immer mit der schrecklichen Bluttat verbunden bleiben wird. „Die Schule begeht den Jahrestag immer sehr offensiv und setzt sich immer wieder mit der Tat und den Folgen auseinander“, sagt Maier. Dadurch habe sich das Miteinander an der Schule extrem gewandelt. Man achte sehr stark aufeinander. „An der Albertville-Realschule haben die Schüler grundsätzlich zu den Lehrern ein solches Vertrauen, dass sie sich öffnen, wenn sie Warnsignale wahrnehmen.“

Hier gibt es alle Folgen von „Akte Südwest“ zum Nachhören

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