Michelfeld Elf Hauseinbrüche im Jahr 2016

Dieses Foto zeigt einen Polizisten bei der Spurensuche nach einem Wohnungseinbruch.
Dieses Foto zeigt einen Polizisten bei der Spurensuche nach einem Wohnungseinbruch. © Foto: Polizei
Michelfeld / Elisabeth Schweikert 04.09.2018
Michelfeld 2017: Mehr Diebstähle aus Firmen. Bei einigen Delikten ist die Polizei erfolgreich.

2016 war für Bürger in Michelfeld ein schlimmes Jahr: Elf Mal wurde in Wohnhäuser eingebrochen.  „Wir waren Tag und Nacht draußen“, blickt Thomas Heiner, Leiter des Polizeireviers Schwäbisch Hall, zurück. „Wir haben dort auch viel Prävention gemacht.“ Für die Vorbeugung ist unter anderem der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst zuständig, der Hausbesitzer berät, wie sie ihr Haus einbruchsicherer ausstatten können. „Rainer Groß war fortlaufend dort“, berichtet Heiner über die Arbeit seines Beraters.

Auch 2017 musste die Polizei für Michelfeld Wohnungseinbrüche verzeichnen, vier an der Zahl. Diese wurden aufgeklärt. „Es waren osteuropäische Einbruchsbanden.“ Wie der Haller Polizeichef berichtet, führen manchmal Zufallskontrollen zu den Tätern, manchmal aber auch die akribische Funkzellenauswertung, wo sich welche Handys aufgehalten haben. Wenn an mehreren Tatorten sich die gleichen Handynummern einloggen, kann durch das Ausschlussverfahren der Besitzer ausgemacht werden. Neben den Wohnungseinbrüchen verzeichnete die Polizei in Michelfeld acht Einbrüche in Firmen, drei Diebstähle aus Gaststätten, sechs Ladendiebstähle sowie zwei Kfz-Diebstähle.  Rückläufig waren im vergangenen Jahr sowohl die Anzahl der Rauschgiftdelikte (von sieben auf vier) sowie die Zahl der Sachbeschädi­gungen (von elf auf acht). Dagegen gab es mehr Anzeigen wegen Rohheitsdelikten: Es wurden zehn Fälle, meist Schlägereien,  angezeigt.

In Michelfeld waren 2016 13 Flüchtlinge in Straftaten verwickelt, 2017 waren es acht. „Das waren meist Körperverletzungen, Schlägereien untereinander“, erklärt Heiner. 

Zwölf Tatverdächtige waren unter 21 Jahren: ein Kind, fünf Jugendliche und sechs Heranwachsende.  „Dabei ging es meist um Ladendiebstähle“, berichtet der Polizeichef, die sich im Michelfelder Kerz zutrugen.

Zwei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden in der Statistik für Michelfeld  notiert. Ein Exhibitionist war unterwegs. Ein Fall konnte aufgeklärt werden. Die Zahl der Rauschgiftdelikte ging von sieben auf vier zurück.

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