Die Bauarbeiten am Virngrundtunnel der A 7 sorgen für Staus und diese für enorm viel Verkehr auf den Umleitungsstrecken. Das soll noch bis Sommer 2020 so gehen. Jetzt protestieren Oberbürgermeister Karl Hilsenbek (Ellwangen) und die Bürgermeister Rainer Knecht (Ellenberg) und Raimund Müller (Jagstzell) in einem Brief ans Bundesverkehrsministerium gegen die lange Bauzeit, die ihre Kommunen mit Autolawinen flutet.

Staatssekretär Steffen Bilger als Adressat soll dafür sorgen, dass die Bauarbeiten flotter vo­rangehen. Wegen der Arbeiten am Virngrundtunnel sei „die Situation auf den Umleitungsstrecken grenzwertig“, formulieren die drei. Der Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg werde an der Anschlussstelle Ellwangen ausgeleitet und über die Umleitung U 13 zur Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau geführt. In Fahrtrichtung Ulm werde der Verkehr an der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau ausgeleitet und verlaufe über die Umleitung U 8 zur Anschlussstelle Ellwangen.

Virngrundtunnel umfahren A7 Stimpfach steckt in der Staufalle

Stimpfach

„Die Umleitungsstrecken sind stark überfüllt und führen zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen mit Gefahren für den schwächeren Verkehrsteilnehmer und Belästigungen für die Anwohner“, klagen die Bürgermeister: „In diesem Zusammenhang möchten wir Sie bitten, für die Baumaßnahme einen ,strengeren’ Bauzeitenplan zu fordern und die geplante Baumaßnahme vor dem Sommer 2020 zu beenden. Jede Woche früher wäre ein Gewinn.“

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